Das Verhältnis zwischen Felix Magath und Lewis Holtby stand von Beginn an unter schlechten Vorzeichen. Der offensive Mittelfeldspieler wechselte als 18-Jähriger zum FC Schalke 04. Gleich in seinem ersten Bundesligaspiel schoss er aus 45 Metern aufs Tor. Magath, zu der Zeit bei ‚Königsblau‘ in der Verantwortung, kritisierte ihn dafür scharf. „Damals habe ich mir einen riesigen Kopf gemacht“, erinnert sich Holtby in der ‚Sport Bild‘. Mittlerweile habe er die Szene jedoch abgehakt.

Die Zeit unter dem heutigen Wolfsburg-Trainer sei für ihn lehrreich gewesen: „Für meine Entwicklung war es aber trotzdem wichtig, mit 18 Jahren schon die Härte, die Felix Magath vermittelt, kennenzulernen. Ich bereue keinen einzigen Schritt.“ Deshalb entsprächen auch die Gerüchte nicht der Wahrheit, er hätte den FSV Mainz 05 gebeten, ihn zu halten, als er dachte, er müsse sonst zu Magath zurück: „Das stimmt nicht. Es stand außer Frage, dass ich zurückgehe. Mainz hatte ja auch keine Kaufoption.

Zu Magaths Nachfolger Ralf Rangnick verbinde ihn eine besondere Beziehung. Der ehemalige Trainer der TSG Hoffenheim wollte ihn schon in den Kraichgau holen, verrät Holtby: „Wir haben damals oft telefoniert. Er hat sich stark um mich bemüht. Ich habe bei Herrn Rangnick ein gutes Gefühl. Das ist jetzt der bislang wichtigste Schritt meiner Karriere.