Weltfußballer ohne Spanier

Am gestrigen Montagabend gab das französische Fußballmagazin ‚France Football‘ seine Liste mit den 30 Kandidaten für den Ballon d’Or 2019 bekannt und verursachte bei einigen Medien reichlich Wirbel. Die ‚Tuttosport‘ moniert, dass mit Matthijs de Ligt, Cristiano Ronaldo und Kalidou Koulibaly lediglich drei Spieler aus der Serie A nominiert wurden. Bei der ‚as‘ hängen die Flaggen komplett auf Halbmast: „Ein schwarzes Jahr für den Ballon d’Or“ titelt das Blatt. Zum ersten Mal seit 26 Jahren fehlt in der Liste der besten 30 Spieler ein Spanier. Wird für La Roja also mal wieder Zeit, ein Turnier zu gewinnen.

Ballon d‘Barcelona

Zwar stehen keine Spanier in der Endauswahl des Ballon d‘Or, dafür aber einige Akteure des FC Barcelona. Die ‚Sport‘ titelt vom „Goldenen Barça“ und setzt die fünf Nominierten der Blaugrana auf die Titelseite. Neben den Herren Frenkie de Jong, Antoine Griezmann, Lionel Messi und Marc-André ter Stegen wurde Barça-Stürmerin Lieke Martens für den Ballon d’Or der Frauen nominiert. Die ‚Sport‘ zeigt in der Favoritenfrage die klassische katalonische Neutralität und schreibt „Messi führt die Nominierten für den Goldenen Ball an“.

Der ewige Zidane?

Zinedine Zidane muss um seinen Trainerstuhl bei Real Madrid bangen. Für die Königlichen geht es am heutigen Dienstagabend gegen Galatasaray (21 Uhr) daher nicht nur darum, sich für die K.O.-Phase zu qualifizieren. Auf der Pressekonferenz vor der Partie gab sich Zidane kämpferisch: „Die Gerüchte stören mich. Die Frage darüber, ob ich bleibe, ist für jemand anderen. Ich will hier für immer hier sein.“ Ob sich der Wunsch des Franzosen zumindest auf Zeit erfüllt, hängt jedoch zunächst vom Ergebnis gegen Galatasaray ab. Aktuell steht das Weiße Ballett mit nur einem Punkt auf dem letzten Tabellenplatz der Gruppe A.