Bockstarke neun Tore erzielte Edinson Cavani in acht Saisonpartien für Paris St. Germain, und doch steht er auf dem Abstellgleis. Der Grund: Beim Sieg über Olympique Lyon vor rund einer Woche gab es Clinche zwischen dem Uruguayer und Neuzugang Neymar. Vor allem ging es um den Anspruch auf Standards, also Freistöße und einen Elfmeter.

Dabei kamen sich die infantilen Streithähne in die Haare, medial nahm der Streit seinen Lauf. Und wer bereit ist, 222 Millionen Euro für einen einzigen Spieler zu zahlen, dessen Sympathien sind schnell geklärt.

Beigelegt ist der Zank dem Vernehmen nach weiter nicht, weshalb sich zahlreiche Topklubs schon in Lauerstellung begeben – in der Hoffnung auf ein mögliche Schnäppchen. Darunter der AC Mailand.

Nach Informationen des italienischen TV-Senders ‚Rai Sport‘ bereitet der chinesisch subventionierte Klub aus Italien ein Angebot vor, um den Torjäger des katarisch subventionierten Klubs aus Frankreich ins San Siro zu locken. Schon im Januar wolle Milan ernst machen, das dank der Investoren aus Fernost über die nötigen finanziellen Reserven verfügt. Dass Cavanis Arbeitspapier an der Seine noch bis 2020 datiert ist, dürfte da kaum eine Rolle spielen.