Seine Ausbootung bei Schalke 04 war für Benedikt Höwedes kaum zu verdauen. „Es tat richtig weh, ich war sehr enttäuscht“, gesteht der ehemalige Schalke-Kapitän im Interview mit ‚Spox.com‘ und ‚Goal.com‘, „vor allem die Art und Weise, wie die Trennung abgelaufen ist, hat mich gekränkt.“

Für einen Verbleib auf Schalke wäre der Innenverteidiger bereit gewesen, sein eigenes Ego hinten anzustellen: „Sportlich kann man über alle Entscheidungen diskutieren, aber ich hätte nie eine Stammplatzgarantie oder ähnliches gefordert. In jedem Spiel sollen die besten elf Spieler aufgestellt werden, und wenn ich nicht dabei bin, akzeptiere ich das.“ Nachdem Domenico Tedesco den Ur-Schalker als Mannschaftskapitän absetzte, wechselte Höwedes 2017 zu Juventus Turin.