Für Giorgi Chanturia gab es nach dem Ende seiner Zeit beim MSV Duisburg in diesem Sommer durchaus die Möglichkeit, auch weiterhin in Deutschland die Fußballschuhe zu schnüren. Das bestätigt Sercan Güvenisik, der Berater des elfmaligen georgischen Nationalspielers, gegenüber FT: „Er wäre sehr gerne in Deutschland geblieben. Es gab Interesse aus der Bundesliga, die Gespräche zogen sich aber hin. Es wäre zu riskant gewesen, weiter auf diese Möglichkeit zu warten.

Um welche Vereine es sich dabei handelte, will Güvenisik nicht kommentieren. Dass sein Klient im Sommer mit Werder Bremen und dem 1. FC Köln in Verbindung gebracht wurde, sei aber nicht aus der Luft gegriffen gewesen, erklärt Güvenisik weiter: „Beide Vereine haben ihn beobachtet.“ Letztlich kam ein Wechsel innerhalb Deutschlands nicht zustande. Stattdessen läuft der 23-jährige Chanturia, der in der Jugend unter anderem für die Akademie des FC Barcelona spielte, mittlerweile für den russischen Erstligisten Ural Ekaterinburg auf, bei dem er einen Vertrag bis 2019 unterschrieben hat.