Martin Kind wird bei Hannover 96 nicht von Andreas Rettig beerbt. „Diese Geschichte ist abenteuerlich. Herr Rettig hat mich sofort informiert, auch er war überrascht von dem Gerücht. Sollte die sogenannte Opposition solche Gedankenspiele anstellen, wäre das ein deutlicher Hinweis darauf, dass es ihr nicht um die Interessen des Vereins, sondern um Einfluss auf den Profifußball bei 96 geht“, erklärt der Präsident der 96er in einer Mitteilung.

Die ‚Bild‘ hatte am heutigen Freitag berichtet, dass Rettig der Wunschkandidat der Kind-Opposition im Verein sei. Derzeit steht der 55-Jährige als Geschäftsführer beim FC St. Pauli unter Vertrag. Im Zuge der Abstimmung über die 50+1-Regel hatte sich Rettig als großer Widersacher von Kind etabliert und entschieden gegen eine Änderung der Investoren-Klausel votiert. Auf den Hannover-Präsidenten folgen wird er jedoch nicht.