Manchester City hat sich offenbar ins Werben um Jadon Sancho eingeschaltet. Dies berichtet die ‚Sport Bild‘ in ihrer Printausgabe vom heutigen Mittwoch. Hintergrund des Interesses der Citizens sei neben offensichtlichen sportlichen Beweggründen die Angst, dass Sancho irgendwann für Stadtrivale United auflaufen wird. Die Red Devils machen seit Monaten keinen Hehl aus ihren Absichten bei dem 19-jährigen Flügelflitzer.

Bei ManCity lautet der ‚Sport Bild‘ zufolge die Devise in dieser Angelegenheit: „Auf keinen Fall dürfe das englische Supertalent, das vor dem Wechsel zum BVB von 2015 bis 2017 im Klub ausgebildet wurde, zu United wechseln.“

Sancho unverkäuflich

Bei Borussia Dortmund ist man unterdessen darauf bedacht, die Spekulationen um Sancho nicht zu einem Politikum werden zu lassen. Und genau das wären sie, wenn man ihnen im Signal Iduna Park öffentlich zu viel Wichtigkeit beimessen würde. Über das vermeintliche Treffen von Sancho-Berater Emeka Obasi mit Manchester United sagte Michael Zorc zuletzt: „Ich habe keine Kenntnis davon, aber es hat auch keine Relevanz.“

Soll heißen: Unabhängig von möglichen Offerten – die im Übrigen noch nicht bei Zorc eingegangen sind – und den Absichten von Sancho wird es im Sommer nach aktuellem Stand keinen Transfer geben. Nach wie vor gilt somit Zorcs Wort: „Der geht nicht im Sommer. Das ist ganz einfach.“

PlausibelFT-Meinung: Sollte Sancho irgendwann für United auflaufen, wäre dies aus Sicht von City in der Tat der absolute Super-GAU. Im Etihad ärgert man sich schließlich immer noch darüber, dem Eigengewächs nicht frühzeitig eine richtige Perspektive aufgezeigt zu haben. Nun zaubert Sancho für Schwarz-Gelb und wird eines Tages eine dreistellige Millionensumme einspielen.