In der Primeira Division scort Lionel Messi bereits wieder nach Belieben. Beim Champions League-Auftakt gegen Celtic Glasgow (7:0) traf er gleich dreifach. Auch in dieser Saison wird sich der FC Barcelona wieder auf seinen Tempodribbler verlassen können. Damit das auch in Zukunft so bleibt, soll Messis Vertrag frühzeitig verlängert werden. Jedoch erscheint ein Wechsel zum Leidwesen der Barça-Verantwortlichen nicht völlig ausgeschlossen.

Bereits in der abgelaufenen Transferphase soll Manchester City die Fühler nach Messi ausgestreckt haben. Wie die ‚Sun‘ berichtet, gab es drei Treffen zwischen Vertretern des Spielers und Verantwortlichen der Citizens. Auch für Neymar wurde eine Anfrage eingereicht. Beide Spieler wollten aber das Camp Nou zu diesem Zeitpunkt nicht verlassen.

Messis aktueller Vertrag ist noch bis 2018 datiert. Barcelona strebt eine zeitnahe Ausdehnung des Arbeitspapiers an. „Er entscheidet über die Laufzeit, er ist jetzt 29 Jahre alt, talentiert und ambitioniert. Er ist in perfekter Verfassung, um noch viele weitere Jahre zu spielen“, sagte Präsident Josep Mario Bartomeu jüngst.

Ist der Weltstar unzufrieden?

Nach dem verlorenen Copa América-Finale und der Steueraffäre, durch die Messi auch in Spanien Sympathien einbüßen musste, wurde die Zufriedenheit des Argentiniers in Katalonien in Frage gestellt. Ein Wechsel erscheint mehr denn je im Rahmen des Möglichen, besonders, da der kommende Sommer wohl Messis letzte Chance für einen Tapetenwechsel ist, sollte er seinen Kontrakt nicht verlängern. Barcelona wäre in diesem Fall gezwungen den 29-Jährigen ziehen zu lassen, um zumindest eine saftige Ablösesumme für den Superstar zu kassieren.

In einem Jahr wird City-Coach und Messi-Förderer Pep Guardiola also einen weiteren Versuch starten, Messi einen Wechsel schmackhaft zu machen. Finanziell dürften ihm bei City alle Mittel zur Verfügung stehen. Sollte es jemandem gelingen, den Angreifer von seinem Jugendklub loszueisen, wäre es wohl der spanische Taktikfuchs. Die Fußballwelt darf gespannt sein, ob Messi den Lockrufen Guardiolas auch ein zweites Mal widerstehen wird.