Zenit St. Petersburg investierte 2012 für die beiden Königstransfers Axel Witsel und Hulk jeweils 40 Millionen Euro. Insgesamt wurden allein in dieser Transferphase vor zwei Jahren fast 90 Millionen Euro in den Kader investiert. Seitdem nahm der vom staatlichen Energiekonzern Gazprom gesponserte Champions League-Teilnehmer fast 150 Millionen Euro in die Hand. Der russische Vorzeigeklub ist aber nicht nur was Ablösezahlungen angeht spendabel.

Laut der jährlichen Studie von ‚Sports.ru‘ tummeln sich unter den Top 10 der bestverdienensten Fußballprofis der russischen Liga gleich vier Spieler vom Klub aus der früheren Zarenstadt. Platz eins belegt der wuchtige brasilianische Nationalspieler Hulk mit sieben Millionen Euro Jahressalär.

Dahinter folgt der deutsche Export Kevin Kuranyi. Der frühere Profi des VfB Stuttgart und FC Schalke 04 streicht pro Jahr 5,7 Millionen Euro ein. Wie Zenit rangieren auch von Kuranyis Klub Dinamo Moskau gleich vier Spieler in den Top 10. Zu den acht Spielern der beiden russischen Topklubs gesellen sich mit Vedran Corluka und Moubarak Boussoufa zudem zwei Profis vom zweiten Hauptstadtklub Lokomotiv Moskau.

Die zehn Topverdiener der Premier Liga (in Euro):

- 1. Hulk (Zenit St. Petersburg/28) - 7 Millionen

- 2. Kevin Kuranyi (Dinamo Moskau/32) – 5,7 Millionen

- 3. Aleksandr Kokorin (Dinamo Moskau/23) - 5 Millionen

- 3. Ezequiel Garay (Zenit St. Petersburg/28) - 5 Millionen

- 5. Javi García (Zenit St. Petersburg/27) - 4.5 Millionen

- 6. Vedran Corluka (Lokomotiv Moskau/28) - 4.4 Millionen

- 7. Igor Denisov (Dinamo Moskau /30) - 4 Millionen

- 7. Yuri Zhirkov (Dinamo Moskau/31) - 4 Millionen

- 7. Axel Witsel (Zenit St. Petersburg/25) - 4 Millionen

- 10. Moubarak Boussoufa (Lokomotiv Moskau/30) - 3.9 Millionen