Es war der vorläufige Tiefpunkt einer holprigen Saison. Mit einem krachenden 4:0 schoss Paris St. Germain den FC Barcelona aus dem Parc de Princes. Das Aus im Champions League-Achtelfinale scheint kaum noch abwendbar. Und auch in La Liga läuft der amtierende Meister den Ansprüchen hinterher: Erzrivale Real Madrid steht – trotz zwei noch ausstehenden Spielen – auf Platz eins.

Trainer Luis Enrique könnte dies zum Verhängnis werden. Wie die ‚Daily Mail‘ berichtet, ist das Aus von Lucho besiegelt. Am Ende der Saison werde Enrique seinen Hut nehmen. Der Vertrag des 46-Jährigen läuft dann ohnehin aus. Gerüchte, Enrique wolle ab Sommer eine freiwillige einjährige Auszeit vom Trainerleben nehmen, kursierten schon im November.

Als potenzielle Nachfolger für den Europapokalsieger von 2015 geistern mehrere Namen durch die Presselandschaft. Am häufigsten fällt der von Jorge Sampaoli. Der Argentinier, der erst zu Saisonbeginn den FC Sevilla übernahm, führte die Andalusier nach 22 Spieltagen auf einen starken dritten Platz.

Gehandelt werden zudem Mauricio Pochettino von Tottenham Hotspur, der aber keine Anstalten macht, das auf Langfristigkeit ausgelegte Projekt an der White Hart Lane zu verlassen, und Ronald Koeman. Der Niederländer des FC Everton würde Stallgeruch mitbringen: Von 1989 bis 1995 als Spieler und von 1998 bis Ende 1999 als Co-Trainer sammelte Koeman Erfahrungen beim FC Barcelona.