Für Gareth Bale könnte es kaum schlechter laufen. In der Mannschaft ist der Rechtsaußen weitestgehend isoliert. Auch seinen Kredit bei den Fans hat er verspielt. Nahezu jede unglückliche Aktion wird mittlerweile mit Pfiffen quittiert. Und zu allem Überfluss sitzt mit Zinedine Zidane wieder ein Trainer auf der Real-Bank, der nicht gerade als Fan des 29-Jährigen gilt.

Zusammengefasst: Es spricht wenig dafür, dass Bale auch in der nächsten Saison noch das Trikot der Königlichen tragen wird. Real will mit einem Verkauf in diesem Sommer noch einmal Kasse machen. Die ursprünglich angesetzte Ablöseforderung in Höhe von 100 Millionen Euro wurde aber bereits zu den Akten gelegt. Wie die ‚Sport‘ berichtet, darf Bale Madrid nun für 70 Millionen verlassen.

Und in Sachen Abnehmer darf Bale angeblich sogar selbst bestimmen. Der ‚as‘ zufolge soll er selbst entscheiden, wohin die Reise geht. Immer vorausgesetzt, kein anderer Verein bietet deutlich mehr als Bales Wunschklub.

FT-Meinung: Real senkt den Preis, um auf Nummer sicher zu gehen. Denn bislang halten sich die vermeintlichen Interessenten für den Nationalspieler noch vornehm zurück. Manchester United, Tottenham Hotspur und der FC Bayern München werden immer wieder als potenzielle Abnehmer gehandelt. Man darf gespannt sein, welchen Klub die aufgerufenen 70 Millionen am Ende tatsächlich anlocken.