Jahrelang war Mauro Icardi bei Inter Mailand Kapitän, Publikumsliebling und auf dem besten Weg zur Vereinslegende. Davon ist seit einigen Monaten allerdings nicht mehr viel übrig. Die Nerazzurri wollen den Argentinier nur noch loswerden und Trainer Antonio Conte lässt Icardi bisweilen schon nicht einmal mehr am Mannschaftstraining teilnehmen. Der Stürmer hat nun einen Anwalt eingeschaltet, um seine Rechte durchzusetzen.

Das Tischtuch zwischen Verein und Spieler ist folglich zerschnitten. Icardi lehnt einen Wechsel aber bislang dennoch ab. Grund dafür dürfte nicht zuletzt das Gehalt von fürstlichen 4,5 Millionen Euro netto pro Saison sein. Für Inter wird die sture Haltung des Ex-Kapitäns mehr und mehr zum Problem.

Denn mit der AS Monaco stand ein Klub parat, der Icardi gerne unter Vertrag genommen hätte. Laut der ‚Gazzetta dello Sport‘ boten die Monegassen satte 65 Millionen Euro Ablöse. Die Inter-Bosse hätten diese Offerte direkt abgenommen. Icardi selbst lehnte einen Transfer nach Monaco jedoch ab. Der Ligue1-Klub will stattdessen nun Jean-Kévin Augustin von RB Leipzig ausleihen. Und der Rosenkrieg in Mailand geht weiter.