Hoeneß-Kritik an Alaba-Berater: Bayern-Spitze irritiert

Der FC Bayern würde gerne die Vertragsverlängerung von David Alaba unter Dach und Fach bringen. Erschwert werden die Gespräche aber ausgerechnet von Ehrenpräsident Uli Hoeneß – der Rundumschlag in Richtung der Alaba-Seite war nicht abgesprochen.

David Alaba im CL-Finale gegen PSG (1:0)
David Alaba im CL-Finale gegen PSG (1:0) ©Maxppp

Früher nutzte Uli Hoeneß seine gezielten öffentlichen Verbal-Attacken, um Gegner zu irritieren oder den FC Bayern aus der Schusslinie zu nehmen. Mit seiner harschen Kritik in Richtung der Berater von David Alaba hat der 68-Jährige seinen Nachfolgern aber einen Bärendienst erwiesen.

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Wie ‚Spox.com‘ und ‚Goal.com‘ berichten, waren die getätigten Aussagen – unter anderem wurde Berater Pini Zahavi als „geldgieriger Piranha“ diffamiert – nicht mit der Bayern-Spitze abgesprochen. Angesichts der Wortwahl sollen sich die obersten Entscheidungsträger des Rekordmeisters „irritiert“ gezeigt haben. Verwundert sei man vor allem, dass auch Vater George Alaba von Hoeneß nicht verschont blieb.

Brazzo auf Schmusekurs

„Ich habe nicht damit gerechnet, dass der FC Bayern jetzt in der Öffentlichkeit schmutzige Lügen über Gehalts- und Provisionsforderungen streut. Über all die Jahre hinweg hatte ich mehrmals die Möglichkeit, David zu einem anderen Verein zu transferieren. Aber wir waren loyal und haben uns immer für einen Verbleib entschieden“, präsentierte sich Papa Alaba entsprechend enttäuscht.

Karl-Heinz Rummenigge und Hasan Salihamidzic sollen derweil bemüht sein, die Wogen zu glätten. Demnach besteht nach wie vor die Hoffnung, dass der 28-jährige Abwehrchef seinen im kommenden Jahr auslaufenden Kontrakt verlängern wird. Seit den Gesprächen beim Champions League-Turnier in Lissabon, bei denen man ohne Einigung auseinander ging, kam es allerdings zu keinen weiteren Verhandlungen.

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