„Klare Absicht“: Bobic zum Stand bei SGE-Leihspieler Silva

André Silvas Leistungen für Eintracht Frankfurt steigerten sich in der Rückrunde deutlich. Auch bei der gestrigen 1:3-Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach machte die Leihgabe vom AC Mailand eine gute Figur. Manager Fredi Bobic bekräftigt seinen Wunsch, den Angreifer zu halten.

André Silva ist bis Sommer 2021 an Frankfurt ausgeliehen
André Silva ist bis Sommer 2021 an Frankfurt ausgeliehen ©Maxppp

André Silva soll künftig ein fester Bestandteil von Eintracht Frankfurt werden, bis zum Vollzug könnte es allerdings noch eine Weile dauern. „Wir haben eine klare Absicht ihn über die zweijährige Leihe hinaus zu behalten, aber im Moment muss sich jeder Wunsch mit der aktuellen Realität abfinden“, stellt SGE-Sportchef Fredi Bobic gegenüber der ‚Gazzetta dello Sport‘ klar.

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„Im Moment ist es jedenfalls noch zu früh, um über die Verhandlungen zu sprechen. Alles muss zu gegebener Zeit erledigt werden“, führt Bobic aus. Mit den Rossoneri wurde in der zweijährigen Leihe keine Kaufoption verankert, somit kann der Bundesligist frei über die Ablöse verhandeln. Im Sommer 2017 war Silva für 38 Millionen Euro vom FC Porto nach Mailand gewechselt – von einer solchen Größenordnung ist in Corona-Zeiten jedoch nicht auszugehen.

Kein Tausch mit Rebic

Eine Verrechnung mit Ante Rebic, der im Gegenzug für zwei Jahre von der SGE an Milan verliehen ist, soll nicht stattfinden. Auch der 26-jährige Kroate brauchte rund eine halbe Saison, um sich bei seinem neuen Klub zu akklimatisieren. „Ich bin froh, dass es ihm gut geht“, sagt Bobic. Der 48-jährige Manager sieht auch im Fall von Rebic den Zeitpunkt für Verhandlungen noch nicht gekommen.

Silva selbst hofft auf einen Verbleib. Der Portugiese betonte zuletzt: „Die Leute im Verein behandeln mich toll, ich mag die Stadt, die Fans, die Bundesliga. Es gibt also viele Gründe, zu bleiben.“ In 26 Pflichtspielen gelangen dem Mittelstürmer neun Treffer und vier Assists.

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