FC Bayern: Neuers Karriereplan und seine Folgen für Nübel

Manuel Neuer hat noch große Pläne mit dem FC Bayern. Alexander Nübel, der sich als langfristiger Erbe sieht, könnte am Ende als großer Verlierer dastehen.

Alexander Nübel und Manuel Neuer beim gemeinsamen Training
Alexander Nübel und Manuel Neuer beim gemeinsamen Training ©Maxppp

Einmal mehr ist Manuel Neuer für die Auszeichnung des Welttorhüters nominiert worden. Das allein zeigt schon, dass sich die 35-jährige Nummer eins des FC Bayern und der deutschen Nationalmannschaft unverändert auf höchstem Niveau präsentiert.

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Bis Juni 2023 läuft Neuers Vertrag noch bei den Münchnern. Ein Karriereende beim deutschen Rekordmeister ist ‚Sport1‘-Informationen zufolge fest eingeplant. Es sei sogar „sehr wahrscheinlich“, dass der gebürtige Gelsenkirchener ein weiteres Mal verlängert. Gespräche habe es noch nicht gegeben, könnten laut dem TV-Sender aber „in den nächsten Monaten folgen“.

Was wird aus Nübel?

Einer, dem das gar nicht schmecken dürfte, ist Herausforderer Alexander Nübel. Die etatmäßige Nummer zwei der Bayern ist diese und nächste Saison noch an die AS Monaco ausgeliehen. Dort erhält der 25-Jährige die dringend benötigte Spielpraxis. Für den Moment ist für Nübel also alles in Ordnung.

Aber was geschieht nach seiner Rückkehr? Klar ist: Sollte Neuer erneut verlängern und sein Karriereende aufschieben, wäre das für Nübel ein schwerer Schlag – drohen dann schließlich weitere Jahre auf der Bayern-Bank. Die kann sich der gebürtige Paderborner eigentlich nicht leisten.

„Alexander und ich sind in der Zukunftsfrage völlig entspannt“, wird Nübels Berater Alexander Backs dazu von ‚Sport1‘ zitiert, „am wichtigsten ist, dass er derzeit regelmäßig spielt.“ In Monaco mag das noch der Fall sein. Die weiteren Aussichten könnten allerdings trist ausfallen.

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