Bochum trifft Hecking-Entscheidung
Der VfL Bochum steckt in der Krise. Nach einer Sitzung am Sonntag steht fest, wie es vorerst mit Trainer Dieter Hecking weitergeht.
Vier Niederlagen, ein Sieg und Tabellenplatz 16 – Bundesliga-Absteiger VfL Bochum hat den Saisonstart in Liga zwei in den Sand gesetzt. Trainer Dieter Hecking bleibt vor dem Kellerduell gegen das Schlusslicht aus Nürnberg (Samstag, 20:30 Uhr) aber im Amt. Das ist laut der ‚WAZ‘ das Ergebnis einer Sitzung am Sonntag.
Hecking komme zugute, dass er „unter erschwerten Bedingungen arbeiten muss“. So haben die Bochumer aktuell mit einigen verletzungsbedingten Ausfällen zu kämpfen. Zudem sei der Transfermarkt nicht nach Wunsch verlaufen. Die Verpflichtung von Yusuf Kabadayi (25) ließ der VfL kurz vor der Unterschrift platzen, unter anderem Stürmer Michael Obafemi (25) ist in Heckings Augen keine Sofortverstärkung.
Mitgeteilt wurde Hecking von den Vereinsbossen laut der ‚WAZ‘ trotzdem, dass man eine Leistungssteigerung und klare Linie sehen will. Andernfalls drohe die Trennung. Gleiches gilt für Geschäftsführer Sport Dirk Dufner, der intern noch kritischer gesehen werden soll als Hecking.
Update (14:13 Uhr): Im Ruhrpott kam es doch zu einem schnellen Sinneswandel. Wie der VfL offiziell mitteilt, werden Hecking und Sportchef Dirk Dufner mit sofortiger Wirkung freigestellt. Der bisherige U19-Coach David Siebers übernimmt den Trainerposten interimsweise.
Weitere Infos