Beim jüngsten 4:0 gegen Borussia Mönchengladbach begeisterte Werder vor allem offensiv. Die wichtigste Kaderergänzung gelang den Bremern allerdings in der Defensive.
Samuel Mbangula (21) und Cameron Puertas (27) waren die beiden großen Bremer Protagonisten beim überzeugenden 4:0-Erfolg gegen ein überfordertes Borussia Mönchengladbach. Die beiden Techniker geben der grün-weißen Offensive gemeinsam mit Victor Boniface (24) eine neue Qualität und auch Breite, wie sie an der Weser schon länger nicht mehr vorherrschte.
Etwas im Schatten dieses Trios, aber deshalb nicht weniger wichtig, bewegt sich Yukinari Sugawara (25). Den Rechtsverteidiger eiste Clemens Fritz als Reaktion auf die schwere Verletzung von Mitchell Weiser (31) auf Leihbasis vom FC Southampton los. Schon nach zwei Bundesliga-Einsätzen über jeweils 90 Minuten zeigt sich: Sugawara ist alles andere als eine Notlösung.
Qualitäten defensiv wie offensiv
Der Japaner ist enorm ballsicher, hat stets eine Passlösung parat, macht viel Druck über seine rechte Außenbahn und steht auch in der Defensive sicher. Ein Faktor, der durch die Umstellung von Fünfer- auf Viererkette noch einmal eine ganz neue Bedeutung bekommen hat – und durchaus zum Problem hätte werden können, denn der so spielfreudige Weiser ist nicht gerade als Defensivspezialist bekannt.
Nun wird Sugawara diese Position mindestens einmal bis zu Weisers Rückkehr bekleiden. Im Anschluss ist durchaus auch denkbar, dass beide gemeinsam auf dem Platz stehen – Weiser dann womöglich in einer offensiveren Rolle.
Kaufoption im erschwinglichen Rahmen
Bis zum Saisonende ist Sugawaras Leihe datiert. Dass Werder dann die vorher vereinbarte Kaufoption über kolportierte sechs Millionen Euro ziehen wird, ist fast alternativlos.
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