Lahm, Schweinsteiger und Co.: Hertha sucht den neuen Klinsmann

Kein Klinsmann – kein Entertainment? Von wegen. Hertha BSC sucht nicht nur nach neuen Spielern und einem neuen Trainer, sondern auch nach einem Aufsichtsrat. Die gehandelten Namen: Prominent und teilweise kurios.

Bei der Hertha gehandelt: Schweinsteiger (l.) und Lahm
Bei der Hertha gehandelt: Schweinsteiger (l.) und Lahm ©Maxppp

Auch ohne Jürgen Klinsmann (55) bleibt Hertha BSC Gegenstand munterer personeller Spekulationen. Kein Wunder, denn der Hauptstadtklub fahndet derzeit nach neuen Leuten für gleich drei Bereiche der sportlichen Abteilung. Aber der Reihe nach.

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Im Vordergrund steht zunächst ein neues Bindeglied zwischen Verein und Investor Lars Windhorst – die Rolle, die dem Aufsichtsratsmitglied Klinsmann zugedacht war. Windhorst ist ein Quereinsteiger in der Fußball-Branche und benötigt einen vertrauten Sachverständigen, der ihn bei seiner Kooperation mit Hertha berät.

Aufsichtsrat: Klangvolle Namen gehandelt

Hierbei wirft die ‚Sport Bild‘ den Namen Philipp Lahm (36) in den Raum. Mit dem 2014er-Weltmeister hatte sich Windhorst dem Fachblatt zufolge schon beschäftigt, bevor er Klinsmann als Aufsichtsrat installierte. Nun rückt Lahm fast automatisch wieder in den Fokus, widmet sich als Geschäftsführer der EM 2024 jedoch noch einem anderen langfristigen Projekt. Ein Hertha-Engagement: Unwahrscheinlich.

Ebenfalls eingespannt sind die von der ‚Sport Bild‘ gehandelten Bastian Schweinsteiger (35), Michael Ballack (43) und Lothar Matthäus (58). Alle drei sind als TV-Experten aktiv – grundsätzlich keine unüberwindbare Hürde für eine Vereinstätigkeit, wie das Beispiel vom künftigen Bayern-Boss Oliver Kahn zeigt. Weitere Namen, die die Sportzeitung in den Raum wirft: Klaus Allofs (63) und – richtig gelesen – Reiner Calmund (71).

Spieler: Boateng kein Thema

Spieler-Neuzugänge rücken angesichts der Aufsichtsrat-Thematik derzeit in den Hintergrund. Aufsehenerregend ist dann aber doch die Tatsache, dass bei der Hertha im Winter laut ‚Sport Bild‘ auch Jérôme Boateng (31) diskutiert wurde. Die Idee wurde jedoch ebenso verworfen wie die Namen Mesut Özil und Lukas Podolski.

Trainer: Kovac will nicht

Schließlich noch die Trainer-Frage, die sich seit der Klinsmann-Flucht stellt: Auch die ‚Sport Bild‘ nennt Niko Kovac (48) als Favoriten von Sportvorstand Michael Preetz und seinen Mitstreitern, jedoch soll der Ex-Bayern-Coach Stand jetzt selbst im Sommer nicht zur Verfügung stehen. Die Alternativen: Bruno Labbadia (54), Roger Schmidt (52) und der schon im Sommer gehandelte Gerardo Seoane (41, Young Boys).

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