Hoffenheim-Profis stellen sich gegen Nagelsmann

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Julian Nagelsmann ist einer der begehrtesten Fußballlehrer Deutschlands und steht sowohl bei Borussia Dortmund als auch dem FC Bayern auf dem Zettel. Der Rückhalt bei seinem jetzigen Arbeitgeber aus Hoffenheim scheint mehr und mehr zu bröckeln.

Julian Nagelsmann ist nicht mehr unumstritten
Julian Nagelsmann ist nicht mehr unumstritten ©Maxppp

Die sportliche Krise der TSG Hoffenheim hat Trainer-Talent Julian Nagelsmann erreicht. Von den vergangenen elf Pflichtspielen konnten die Kraichgauer lediglich zwei gewinnen. Im DFB-Pokal und der Europa League ist man ausgeschieden, in der Bundesliga in die Bedeutungslosigkeit des Mittelfeldes abgestürzt. Zu allen sportlichen Problemen gesellen sich nun offenbar auch interne.

Wie die ‚Bild‘ berichtet, verliert Nagelsmann den Rückhalt innerhalb der Mannschaft. Baustellen soll es zuhauf geben. Demnach sollen sich die Ersatzspieler nicht wertgeschätzt fühlen. Und die Spieler werfen dem Übungsleiter vor, aufgrund der Interessensbekundungen der Konkurrenz abgehoben zu sein.

Laut der Boulevardzeitung sind erste Risse zwischen der Mannschaft und Nagelsmann die Folge. Darüber hinaus sollen deutlich mehr Spieler als bislang angenommen mit dem Gedanken spielen, die TSG im Sommer zu verlassen. Die Abgänge von Mark Uth (Schalke 04) und Serge Gnabry (ausgeliehen vom FC Bayern) stehen bereits fest. Daneben werden auch Nadiem Amiri, Kevin Vogt und Kerem Demirbay mit einem Sommerwechsel in Verbindung gebracht.

FT-Meinung

plausible

Der Glanz von Nagelsmann ist verblasst. Die Ergebniskrise des Bundesligisten ist dabei wohl nicht das größte Problem. Vielmehr könnte es dem 30-Jährigen zum Verhängnis werden, dass er regelmäßig mit den Bayern oder dem BVB in Verbindung gebracht wird. Und allzu klug war es dabei nicht, dass der TSG-Trainer den Flirt mit anderen Klubs in der Vergangenheit gerne mitgemacht hat.

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