Augen auf Kostic | Uniteds Krisenzyklus

In Italien erfreut sich die Presse an Filip Kostic, dem neuen Fixpunkt von Juventus Turin. Währenddessen beherrschen in der spanischen und englischen Presse die Negativthemen die Schlagzeilen. FT wirft den täglichen Blick in die internationalen Sportzeitungen.

Die Presseschau vom 12. August
Die Presseschau vom 12. August ©Maxppp

Kostic – Juves neue Waffe

In Italien sorgt Juventus Turins Verpflichtung von Filip Kostic für ein paar Schlagzeilen. „Augen auf Kostic“, prangt auf der Titelseite der ‚Tuttosport‘. Dabei finden schon Überlegungen statt, auf welcher Position und in welchem System sich der Ex-Frankfurter bei den Bianconeri am besten einfügen könnte. „Kostic bereit“, titelt die ‚Gazzetta dello Sport‘ und schreibt: „Mit ihm kann Allegri Juve verändern“. Das Debüt des Flankenspezialisten könnte schon am Montag gegen US Sassuolo folgen.

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Barça und de Jong: Teil 2334577

Die Saga um die Spannungen zwischen dem FC Barcelona und Frenkie de Jong reicht aus, um komplette Sportredaktionen in Vollbeschäftigung zu bringen. Auch am heutigen Freitag widmet sich die ‚Sport‘ dem „Ultimatum“ für den Niederländer. Für de Jong heißt es: Gehalt um die Hälfte reduzieren oder den Verein verlassen – eine Entscheidung soll im besten Fall noch heute her. „Die Lösung ist dringend“, hält die katalanische Sportzeitung fest. Denn schon am morgigen Samstag startet Barça in die Saison und noch kein Neuzugang konnte registriert werden. Bei der „Weltliga“, von der die ‚as‘ titelt, ist Stand jetzt Robert Lewandowski noch nicht mit dabei.

Uniteds Sinnkrise

Ein Dauerthema in England ist die Abwärtsspirale von Manchester United. Der ‚Guardian‘ fragt schon fast philosophisch: „Werden wir jemals aus dem unerbittlichen Krisenzyklus von Manchester United ausbrechen?“ Auch die ‚Daily Mail‘ knöpft sich nach der 1:2-Auftaktniederlage gegen Brighton & Hove Albion den Zustand der Red Devils vor dem zweiten Spieltag vor: „United in 2022… ein Klub der Twitter-Transfers, Prozesse über TikTok und Facebook-Fußball.“ Und dabei wurde nicht einmal das Ronaldo-Drama ansatzweise erwähnt.

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