FT-Kurve La Liga

Yamal-Ära hat begonnen | Ronaldo schwimmt im Geld

Während der FC Barcelona mit Lamine Yamal auf dem Feld und Hansi Flick auf der Bank weiter Titel sammelt, lässt sich Cristiano Ronaldo seinen Karriereausklang weiter fürstlich bezahlen. Die FT-Presseschau am Freitag.

von Martin Schmitz
2 min.
Die FT-Presseschau vom 16.05.2025 @Maxppp

Die Liga von Lamine

Der 28. Meistertitel des FC Barcelona, der am gestrigen Donnerstagabend durch den Sieg im Derby gegen Espanyol (2:0) errungen wurde, war in dieser Saison hochverdient. Die spanische Presse stellt vor allem zwei Schlüsselpersonalien heraus: „Es ist die erste für Lamine Yamal, einen Spieler, der dazu bestimmt ist, eine Ära in dieser Mannschaft zu prägen. Es ist auch die erste Liga für Hansi Flick, der die Mannschaft aufgemischt und einem Team, das es dringend nötig hatte, frischen Wind verschafft hat“, konstatiert die ‚Marca‘.

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Unter dem Titel „Lamine singt das Triumphlied“ schwärmt die Sportzeitung: „Mit 17 Jahren war er der große Star des FC Barcelona. Er hat alle mit seinen Dribblings, seiner Schnelligkeit, seinen Vorlagen und seinen unmöglichen Spielzügen und Toren begeistert. Darüber hinaus hat er mit seinem großen Ehrgeiz und seiner Kühnheit beeindruckt. Die Fußballwelt liegt ihm zu Füßen. Vergleiche mit Leo Messi sind an der Tagesordnung.“ Die ‚as‘ titelt: „Die Liga von Lamine“ und die ‚Mundo Deportivo‘ rekapituliert: „Barça hatte einen Ausrutscher im November und Dezember. […] Für eine andere Mannschaft wäre das eine Belastung gewesen, aber der unumstößliche Fahrplan unter Flick führte dazu, dass sie die Meisterschaft mit einer Serie von 43 von 45 möglichen Punkten beendete.“ Der deutsche Coach zeigt sich jedoch gewohnt bescheiden, stellt das Team in den Vordergrund: „Es ist nicht die Liga von Flick oder Lamine, es ist die von Barça.“

Atemberaubende Summen

Cristiano Ronaldo blieb auch in dieser Saison ein Titel mit seinem aktuellen Klub Al Nassr verwehrt. Der erfolgsverwöhnte Portugiese kann sich jedoch damit trösten, auch im dritten Jahr in Folge der bestbezahlte Sportler der Welt zu sein. Das verkündet das bekannte Wirtschaftsmagazin ‚Forbes‘. Bei seinem Engagement in der sportlich unbedeutenden Saudi Pro League hat der 40-Jährige in den vergangenen zwölf Monaten schätzungsweise 246 Millionen Euro eingenommen. Davon entfallen 200 Millionen auf Gehalt und Prämien und weitere 46 Millionen auf Einkünfte abseits des Feldes, wie etwa Sponsoring und Social Media.

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Damit liegt Ronaldo deutlich vor Steph Curry (37/Basketball), der umgerechnet 140 Millionen Euro einstrich und Boxer Tyson Fury (36), der 130 Millionen Euro erhielt. Lionel Messi (37/Inter Miami) belegt mit 121 Millionen Platz fünf, Karim Benzema (37/Al Ittihad) mit 93 Millionen Platz acht. „Alter ist nur eine Zahl und es sind diejenigen mit der größten Erfahrung, die weiterhin am meisten verdienen. Fünf der acht Fußballer, die Forbes in seine Top 50 aufgenommen hat, sind 33 Jahre oder älter, was darauf hindeutet, dass es Zeit braucht, um eine persönliche Marke und einen Status aufzubauen“, stellt ‚The Athletic‘ dazu fest.

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