Corona-Farce in Portugal | Barça atmet auf

Die italienische Presse feiert Inter Mailand, in Portugal wirbelt Corona die Liga auf und in Spanien holt der FC Barcelona den ersten Auswärtssieg der Saison. FT blättert durch die internationalen Sportzeitungen.

Die Presseschau vom 28. November
Die Presseschau vom 28. November ©Maxppp

Inter in Topform

Inter Mailand ist das formstärkste Team der Serie A. Auch am gestrigen Samstagabend gaben sich die Mannen von Trainer Simone Inzaghi keine Blöße und siegten souverän mit 2:0 gegen den FC Venedig. „Alles super bei Inter“, titelt die ‚Gazzetta dello Sport‘. Die ‚Tuttosport‘ schlägt in eine ähnliche Kerbe: „1A-Nacht für Inter“. Der Rückstand auf Tabellenführer SSC Neapel beträgt nach zwischenzeitlichem Rückstand von acht Punkten nur noch einen Zähler.

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„Schande“ in Portugal

„Schande“ – die portugiesische ‚A Bola‘ wählt mit Blick auf die gestrige Partie zwischen Benfica Lissabon und Belenenses harte Worte. Tatsächlich spielte sich Unsägliches ab: Da im Vorfeld der Partie 14 Spieler von Belenenses an Corona erkrankten, trat der Klub mit nur neun Feldspielern (darunter zwei Torhüter) an. Es folgte das Unausweichliche: Bereits zur Halbzeit lag Belenenses mit 0:7 zurück. Zu Beginn der zweiten Hälfte reduzierte sich die Mannschaft auf sieben Feldspieler, als sich unmittelbar nach Wiederanpfiff ein Spieler (vermeintlich) verletzte und auf den Rasen sank. In der Folge musste das Spiel abgebrochen werden. „Es ist schwierig, das als Fußballspiel zu bezeichnen“, resümiert die ‚Record‘ die gestrige Szenerie.

Barcelona siegt spät

Der FC Barcelona zeigt sich seit der Ankunft von Xavi formverbessert. Unter dem neuen Trainer gewannen die Katalanen gegen den FC Villarreal (3:1) ihr zweites Spiel in Folge. „Super-Sieg“, titelt die ‚Sport‘ euphorisch. Mit Blick auf den ersten Auswärtsdreier in dieser Saison schreibt die ‚Mundo Deportivo‘ erleichtert: „Endlich“. Bis zum Schluss stand die Partie auf Messers Schneide: Erst in der 88. Minute erzielte Memphis Depay den Führungstreffer für die Blaugrana, Phillipe Coutinho machte in der Nachspielzeit den Deckel drauf. „Wir müssen ehrlich sein, wir hatten ein bisschen Glück. Villarreal hatte es nicht verdient zu verlieren,“ bemerkte Xavi im Anschluss an das Spiel.

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