Köln: Stöger fordert schnelle Verstärkung – kommt Merino vom BVB?

Durch den Abschied von Mergim Mavraj in Richtung Hamburger SV tut sich beim 1. FC Köln eine Baustelle in der Innenverteidigung auf. Auf der Suche nach einer schnellen Verstärkung haben sich die Rheinländer eine erste Absage eingehandelt. Mikel Merino rückt dadurch mehr und mehr in den Fokus.

Mikel Merino sehnt sich nach Spielpraxis
Mikel Merino sehnt sich nach Spielpraxis ©Maxppp

Kurz vor Weihnachten sichteten die Kölner Journalisten einen alten Bekannten am Geißbockheim. Der frühere Abwehrchef und heutige Spurs-Verteidiger Kevin Wimmer war zu Gast und traf seine alten Weggefährten. Der 1. FC Köln war bemüht, die Gerüchte im Keim zu ersticken und gab bekannt, dass der Österreicher tatsächlich nur als Gast vorbeischaute. Offenbar steckte aber doch mehr dahinter als ein bloßer Freundschaftsbesuch.

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Nach Informationen des ‚Express‘ wollte der Bundesligist den verlorenen Sohn zurück in die Domstadt lotsen. Demnach machte man sich zumindest Hoffnungen auf eine Ausleihe. Tottenham Hotspur schob dem nun aber endgültig einen Riegel vor. Da die Londoner wieder mittendrin im Meisterschaftsrennen sind, soll der Innenverteidiger nicht abgegeben werden.

Stöger fordert schnellen Mavraj-Ersatz

Ersatz für Mergim Mavraj muss aber dennoch her. Und wenn es nach Peter Stöger geht, lieber heute als morgen. „Wenn sich etwas tut, dann wird es bald sein. Die Vereine, die einen Spieler abgeben, die müssen ja auch planen. Der Spieler wird es auch relativ zeitnah wissen wollen“, stellt der Effzeh-Trainer klar.

Aussichtsreichster Kandidat ist Mikel Merino. Laut der Boulevardzeitung wird weiter um einen Wechsel von Borussia Dortmund nach Köln verhandelt. Dass die Kölner den Zuschlag bekommen, ist nicht ausgeschlossen. Der BVB will dem Sommerneuzugang zu mehr Spielpraxis verhelfen und schaut sich nach einem Leiharbeitgeber in der Bundesliga um.

FT-Meinung: In Dortmund konnte Merino sein zweifellos vorhandenes Potenzial noch nicht unter Beweis stellen. Beim Effzeh hingegen sind die Chancen auf regelmäßige Einsatzzeiten deutlich größer. Dass die Kölner den Spanier aber für den BVB ein halbes Jahr oder auch eineinhalb Spielzeiten ausbilden, ohne sich eine Kaufoption zu sichern, ist schwer vorstellbar. Jedoch ebenso wenig, dass sich die Schwarz-Gelben auf solch eine Klausel einlassen.

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