Glasner-Nachfolge: Wolfsburg schon weit mit van Bommel

Vergangene Woche fiel erstmals der Name Mark van Bommel im Umfeld des VfL Wolfsburg. Der ehemalige Bayern-Profi ist offenbar der Topfavorit auf den Trainerposten in der Autostadt.

Mark van Bommel an der Seitenlinie
Mark van Bommel an der Seitenlinie ©Maxppp

Vieles spricht inzwischen dafür, dass Oliver Glasner in der kommenden Saison nicht mehr beim VfL Wolfsburg an der Seitenlinie steht. Der Österreicher ist gemeinsam mit Jesse Marsch (RB Salzburg) heißester Anwärter auf die Nachfolge vom künftigen Bayern-Trainer Julian Nagelsmann bei RB Leipzig.

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Wolfsburgs Geschäftsführer Sport Jörg Schmadtke ist deshalb schon dabei, einen Ersatz für Glasner zu finden. In der vergangenen Woche brachte die ‚Sport Bild‘ erstmals Mark van Bommel mit den Wölfen in Verbindung, eine Woche später berichtet das Fachblatt bereits von „weiten Gesprächen“ mit dem einstigen Aggressive Leader des FC Bayern.

Demnach pflegen Schmadtke und van Bommel schon seit Herbst Kontakt, als sich Glasner öffentlich über die Transferpolitik seines Chefs beschwerte. Nun stehe van Bommel auf der VfL-Liste – und das offenbar ziemlich weit oben. Bis Dezember 2019 trainierte der 44-Jährige die PSV Eindhoven und ist seitdem ohne Job.

Alternative Terzic

Als Alternative zu van Bommel gilt Edin Terzic, noch Cheftrainer von Borussia Dortmund, ab Sommer dann aber nur noch Assistent von Marco Rose. Sollte der gebürtige Mendener den BVB aufgrund lukrativer Angebote anderer Klubs verlassen wollen, würden ihn die Schwarz-Gelben wohl ziehen lassen.

Kein Thema mehr ist mit Xabi Alonso ein anderer Topstar vergangener Tage. Vor einigen Wochen wurde bekannt, dass sich der 39-Jährige mit Borussia Mönchengladbach zu Gesprächen getroffen hat, doch laut ‚Sport Bild‘ fragten auch die Wölfe bei Alonso an. Inzwischen hat der Baske bei Arbeitgeber Real Sociedad verlängert.

Ebenfalls nicht mehr zur Verfügung steht Dimitrios Grammozis, mit dem sich Schmadtke im Herbst getroffen haben soll. Der 42-jährige Ex-Darmstadt-Coach heuerte Anfang März stattdessen bei Schalke 04 an und wird mit den Königsblauen in die zweite Liga gehen.

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