Kalajdzic: Jetzt auch in der Nationalelf unverzichtbar

Sasa Kalajdzic gehört zu den größten Shootingstars der laufenden Saison. Seine starken Leistungen auf Vereinsebene bestätigt der 23-Jährige jetzt auch in der Nationalelf. Wann folgt der nächste Karriereschritt?

Sasa Kalajdzic im Einsatz gegen Eintracht Frankfurt
Sasa Kalajdzic im Einsatz gegen Eintracht Frankfurt ©Maxppp

Wenn Österreich heute Abend in der WM-Qualifikation auf Dänemark (20:45 Uhr) trifft, sind nicht nur aufgrund seiner Größe alle Augen auf Sasa Kalajdzic gerichtet. Mit drei Treffern in den vergangenen zwei Länderspielen macht der Zwei-Meter-Hüne in der Nationalelf dort weiter, wo er zuletzt beim VfB Stuttgart aufgehört hat.

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Der 23-Jährige traf für den VfB in sieben aufeinanderfolgenden Partien immer mindestens einmal und stellte endgültig unter Beweis, dass er zu den Topstürmern der Bundesliga zählt. Mit insgesamt 13 Saisontoren ist Kalajdzic der treffsicherste Spieler der Schwaben. Durch sein einzigartiges Spielerprofil ist der Österreicher besonders schwer zu verteidigen.

Kein reiner Strafraumstürmer

Trotz seiner Körpergröße besitzt der Österreicher nämlich eine feine Technik. Kalajdzic ist kein reiner Strafraumstürmer, der nur auf Zuspiele seiner Kollegen wartet, sondern schaltet sich immer wieder ins Kombinationsspiel der Stuttgarter ein und hat einen guten Blick für seine Mitspieler, wie vier Torvorlagen in der laufenden Spielzeit belegen.

Der Linksfuß weiß seine Größe geschickt einzubringen. So behauptet Kalajdzic das Spielgerät regelmäßig auch unter Bedrängnis. Mit sechs Kopfballtoren ist er aktuell in der Luft der gefährlichste Spieler in der Bundesliga – noch vor Robert Lewandowski (32), der bislang fünfmal per Kopf einnetzte.

Die Verehrer sammeln sich

Klar, dass nun mehr und mehr Interessenten auf den Plan treten. FT kann bestätigen, dass RB Leipzig Interesse bekundet. Darüber hinaus sollen West Ham United und die AS Rom ihren Hut in den Ring geworfen haben. Kalajdzic lässt den Trubel um seine Person jedoch kalt.

Erst kürzlich entgegnete der junge Österreicher gegenüber dem ‚kicker‘: „Ich bin froh, beim VfB zu sein. Weil ich gerne beim VfB spiele und weiß, dass ich geschätzt werde. Ich bin mit Kopf und Herz in Stuttgart.“ Eine Vertragsverlängerung könne er sich „durchaus vorstellen“.

Bestätigt Kalajdzic seine Leistungen werden künftig sicherlich weitere Klubs auf den Offensivspieler aufmerksam. Doch der VfB ist in einer komfortablen Situation, schließlich läuft der Vertrag des Rechtsfußes bis 2023. Einen Transfer könnten sich die Schwaben also fürstlich bezahlen lassen.

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