Hertha: Dárdai & Friedrich sollen verlängern | Cunha nicht mehr gebraucht

Noch ist Fredi Bobic gar nicht offiziell bei Hertha BSC im Amt, hat aber offenbar schon einige Entscheidungen vorab getroffen. Trainer Pál Dárdai und Sportdirektor Arne Friedrich dürfen bleiben, Matheus Cunha kann gehen.

Pál Dárdai gibt bei der Hertha den Ton an
Pál Dárdai gibt bei der Hertha den Ton an ©Maxppp

Am 1. Juni beginnt das Vertragsverhältnis zwischen Hertha BSC und Fredi Bobic, dem künftigen Geschäftsführer Sport und langfristigen Nachfolger von Michael Preetz. Der ehemalige Stürmer mit Herthaner Vergangenheit soll aus dem Hauptstadtklub endlich herauskitzeln, was seit dem Einstieg von Investor Lars Windhorst drinsteckt. Stichwort: Big City Club.

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Schon jetzt scheint der neue starke Mann einige Entscheidungen auf den Weg gebracht zu haben. Die wichtigste betrifft den Trainer: Wie die ‚Sport Bild‘ berichtet, soll das Trainerteam um Retter Pál Dárdai bleiben und um ein Jahr verlängern. Für den Ungarn spricht demzufolge, dass er die Mannschaft kennt, stabilisiert und aus der Abstiegszone geführt hat.

Friedrich soll bleiben, Thiam kommen

Auch Arne Friedrich soll weiter für Hertha BSC arbeiten. Der Sportdirektor bekam zwar mit Dirk Dufner einen Kaderplaner vor die Nase gesetzt, tat sich aber als Herthas Sprachrohr nach außen mit einer vorbildlichen Moderation der Quarantäne-Situation hervor.

Nun wartet Bobic auf möglichst schnelle – und positive – Rückmeldungen seiner beiden wichtigsten Mitarbeiter. Als Nachwuchsleiter hat er laut ‚Sport Bild‘ Pablo Thiam im Visier, der diese Funktion aktuell noch beim VfL Wolfsburg innehat.

Freigabe für Cunha

Die nächste Entscheidung betrifft einen zentralen Spieler der vergangenen eineinhalb Jahre. Matheus Cunha hat dem Fachblatt zufolge die Wechselfreigabe erhalten. Somit treffen die jüngsten Meldungen zu, dass Hertha beim brasilianischen Offensivallrounder gesprächsbereit ist. „Um die 30 Millionen Euro“ sollen Hertha vorschweben.

18 Millionen Euro Ablöse hatte Bobics Vorgänger Michael Preetz im Januar 2020 mit RB Leipzig vereinbart, um Cunha nach Berlin zu lotsen. Der 21-Jährige lieferte prompt, rief sogar zwischenzeitlich das Interesse von Paris St. Germain hervor. 2020/21 präsentierte sich Cunha allerdings fahrig und aufbrausend – geriet immer wieder mit Trainer und Mitspielern aneinander. Interesse zeigen bislang die AS Monaco, die SSC Neapel, Atalanta Bergamo sowie Leeds United.

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