Stürmersuche: Der neue Plan des BVB

Mit Paco Alcácer verfügt Borussia Dortmund über lediglich einen gelernten Mittelstürmer im Kader. Dass eine Alternative mit Durchschlagskraft kommt, steht schon eine Weile im Raum. Der BVB verfolgt dabei einen neuen Plan.

Michael Zorc bastelt weiter am BVB-Kader
Michael Zorc bastelt weiter am BVB-Kader ©Maxppp

Wir halten die Augen offen für den Fall, dass es noch die Möglichkeit gibt, den Kader zu optimieren“, sagte Sportdirektor Michael Zorc in der vergangenen Woche über weitere Neuzugänge bei Borussia Dortmund.

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Mit Nico Schulz, Thorgan Hazard, Julian Brandt und Mats Hummels hat der BVB bereits vier Hochkaräter an Land gezogen. Möglich, dass noch ein neuer zentraler Mittelfeldspieler kommt. Außerdem immer wieder Thema: Die Verpflichtung eines waschechten Neuners.

Gedankenspiel um Schick

Der ‚Bild‘ zufolge verfolgt der BVB dabei mittlerweile einen neuen Plan. Die Boulevardzeitung berichtet, dass „eher ein Leihgeschäft“ infrage kommt. Den passenden Kandidaten liefert das Blatt gleich mit: Patrik Schick.

Mit dem Tschechen wurde der BVB in den vergangenen Jahren immer wieder in Verbindung gebracht. 2018 hatte Schick auch mal ein Angebot aus Dortmund bestätigt. Trotzdem spielt er seit 2017 für die AS Rom.

Torflaute in Rom

Dort bekommt der 23-jährige Tscheche aber kein Bein auf den Boden. In 58 Einsätzen traf Schick nur achtmal. Mit seinen 1,90 Metern und einem starken linken Fuß würde er aber durchaus ins gesuchte BVB-Raster passen.

So richtig einig ist man sich in Dortmund in Sachen Sturmkante aber immer noch nicht. Trainer Lucien Favre favorisiert kleinere, technisch beschlagene Angreifer wie Paco Alcácer oder Mario Götze.

Verweis auf Bayern

Und BVB-Boss Watzke mahnte schon vor einem Monat: „Je mehr Mittelstürmer-Konkurrenz du hast, desto mehr wirst du sehen, dass alle schwächer werden. Warum holt denn Bayern seit Jahren keine Alternative für Lewandowski?“

FT-Meinung

Ein großgewachsener, kopfballstarker Neuner stünde dem BVB gut zu Gesicht. Häufig fehlte in der abgelaufenen Saison ein Plan B, wenn die Kombinationsmaschine ins Stocken geriet. Auf hohe Bälle in den Strafraum konnte man auch im Zweifel nicht zurückgreifen, da kein passender Abnehmer parat stand. Diese Schwäche sollte man eigentlich längst erkannt haben und mit einem passenden Rollenspieler der Marke Schick beseitigen. So wird der BVB noch schwerer auszurechnen.

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