„Positiver Hass“: Grammozis erklärt Fährmann-Degradierung

Martin Fraisl hat Ralf Fährmann vorerst als Schalker Nummer eins abgelöst. Trainer Dimitrios Grammozis nahm im Anschluss an den Sieg über Hansa Rostock Stellung.

Martin Fraisl wechselte von ADO Den Haag zu Schalke
Martin Fraisl wechselte von ADO Den Haag zu Schalke ©Maxppp

Erst Anfang Juli verlängerte Ralf Fährmann seinen Vertrag beim FC Schalke langfristig bis 2025. Etwas mehr als zwei Monate später hat der 32-Jährige seinen Stammplatz zwischen den Pfosten verloren. Den Vorzug gegen Hansa Rostock (2:0) erhielt am gestrigen Samstag Neuzugang Martin Fraisl.

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S04-Trainer Dimitrios Grammozis stellte im Anschluss an die Partie klar: „Das war keine Entscheidung gegen Ralf Fährmann, sondern für Martin Fraisl. Er hat uns im Training gezeigt, dass er unbedingt in die Mannschaft will.“

Und der 28-jährige Fraisl gab seinem Coach keinen Anlass, den Torwartwechsel im nächsten Spiel gegen den FC Ingolstadt (Sonntag, 13:30 Uhr) wieder rückgängig zu machen. Für Routinier Fährmann gewiss keine einfache Situation.

Grammozis jedoch betont bei ‚Sky‘ (zitiert via ‚WAZ‘): „Wir sind im Leistungsfußball. Ich stelle nicht nach Vertragsdauer oder nach Typen auf, sondern muss Entscheidungen treffen. Alle drei Torhüter haben sich im Training gegenseitig hochgeschaukelt, das war so etwas positiver Hass.“

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