BVB trotzig nach Hakimi-Abgang: Watzke-Klartext zu Sancho

Anders als bei Achraf Hakimi hat Borussia Dortmund bei Jadon Sancho alle Trümpfe in der Hand. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke gibt sich bei dieser Personalie ausgesprochen kämpferisch.

Jadon Sancho spielt seit 2017 für den BVB
Jadon Sancho spielt seit 2017 für den BVB ©Maxppp

Achraf Hakimi muss Borussia Dortmund ziehen lassen, der 21-jährige Marokkaner wird sich in Kürze Inter Mailand anschließen. Bei Jadon Sancho (20) ist die Situation jedoch eine ganz andere, wie Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke betont. „Ich glaube nicht, dass es so kommt“, antwortet der BVB-Funktionär im ‚Sport1-Doppelpass‘ auf die Frage nach einem Abschied des Engländers.

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„Wenn Jadon auf uns zukommt und sagt, ich möchte unbedingt weg, was bislang nicht der Fall war und sich ein Verein meldet, der eine entsprechende Ablöse bezahlt, dann muss man das besprechen,“ sagt Watzke zwar, zeigt sich aber auch entschlossen: „Wir haben die Phase hinter uns gelassen, wo wir Spieler verkaufen mussten. [...] Wir möchten ihn nicht gehen lassen.“

Einen Corona-Rabatt gebe nach Angaben des 61-Jährigen nicht, „keinen einzigen Cent“. So dürfte die wohl 130 Millionen Euro teure Mission Sancho-Transfer auch für englische Klubs kaum zu erfüllen sein. Laut dem ‚Daily Star‘ habe etwa Manchester United bereits eingesehen, dass die finanziellen Reserven dafür aktuell nicht ausreichen. Es müssten schon gleich mehrere Spieler verkauft werden, namentlich Alexis Sánchez, Jesse Lingard, Phil Jones, Chris Smalling und Andreas Pereira.

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