Keine Kapitulation bei Sancho | Super-Schnäppchen Depay?

Manchester United probiert es wenige Tage vor Torschluss angeblich noch einmal bei Jadon Sancho. Der FC Barcelona muss für Wunschspieler Memphis Depay womöglich gar nicht so tief in die Tasche greifen, während Real Madrid auf zwei Verstärkungen aus den eigenen Reihen hofft. Auch heute wieder blättert FT durch die europäischen Sportzeitungen.

Die FT-Presseschau vom 30. September
Die FT-Presseschau vom 30. September ©Maxppp

Die Unbelehrbaren

„Definitiv“ nannte Sportdirektor Michael Zorc die Entscheidung von Borussia Dortmund, Jadon Sancho (20) nicht mehr abgeben zu wollen. Auch eineinhalb Monate später scheint diese Vokabel noch immer nicht so recht bei Manchester United angekommen zu sein. Einem angeblichen 90-Millionen-Angebot der Red Devils widmet der ‚Guardian‘ seine heutige Titelstory. Der BVB lehnte demnach wenig überraschend ab – nicht jedoch, weil seine Entscheidung eben „definitiv“ ist, sondern weil es 120 Millionen Euro sein sollten.

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13 Millionen für Depay?

Bei Sancho mag es trotz aller Unkenrufe aus England eine Sache des Prinzips sein, bei Memphis Depay (26) sprechen wir dagegen tatsächlich von einer reinen Preisfrage. Während tagelang 25 Millionen Euro als potenzielle Ablöse kursierten, öffnet die ‚Sport‘ heute ein deutlich niedrigeres Regal: „Lyon senkt den Preis für Depay auf 13 Millionen“, titelt das katalanische Fachblatt. Klingt erst einmal nach Wunschdenken des FC Barcelona. Andererseits: Der Niederländer hat bei OL nur noch ein knappes Jahr Restvertrag.

Zwei „Neuzugänge“ für Real

Eden Hazard spielte in der Meistersaison nicht die Rolle bei Real Madrid, die er sich nach seiner Ankunft im Bernabéu erhofft hatte (22 Einsätze, ein Tor, sieben Vorlagen). „Zweiter Anlauf“, so die Worte der ‚Marca‘ auf ihrem Cover, das den 29-jährigen Belgier beim Schießen abbildet. Ähnlich die Devise für Marco Asensio (24), der aufgrund eines Kreuzbandrisses 2019/20 nur zu zehn Einsätzen kam. Beide sind für die bisher auf dem Transfermarkt untätigen Königlichen gewissermaßen Neuzugänge aus den eigenen Reihen.

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