Bericht: Nübel-Leihe steht zur Diskussion

Alexander Nübel ist beim FC Bayern München derzeit nicht gefragt. Bei der 1:4-Niederlage gegen die TSG Hoffenheim wurde der 23-Jährige von Konkurrent Sven Ulreich sogar von der Ersatzbank verdrängt. Nun könnte Nübel kurzfristig das Weite suchen.

Die Nummer zwei in München: Alexander Nübel
Die Nummer zwei in München: Alexander Nübel ©Maxppp

Mit großen Hoffnungen entschied sich Alexander Nübel im Januar als damalige Nummer eins des FC Schalke 04 für einen Wechsel zum FC Bayern München. Dass der 23-Jährige im Konkurrenzkampf mit Manuel Neuer nicht unbedingt in der Pole Position liegen würde, lag auf der Hand.

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Gegen die TSG Hoffenheim (1:4) zog Hansi Flick jedoch Sven Ulreich (32) dem gebürtigen Paderborner als Neuer-Backup vor – Nübel musste die Niederlage von der Tribüne aus verfolgen. Die Entscheidung hat laut ‚Sport1‘ offenbar Spuren hinterlassen: Demnach könnte Nübel noch bis zum Ende des Transferfensters am 5. Oktober verliehen werden.

„Reichliches“ Interesse

Derzeit steht ein Blitz-Abschied des Neuzugangs noch „vereinsintern zur Diskussion“. Das Problem für Nübel: Ein Verkauf von Konkurrent Ulreich gestaltet sich schwierig. Ein Wechsel zu Hertha BSC lehnte der 32-Jährige Anfang des Sommers dem Vernehmen nach ab. Zudem ist der Torhüter im kommenden Jahr ablösefrei zu haben.

Außerdem kündigte Ulreichs Berater Jürgen Schwab vor Monaten an, dass sich sein Klient dem Konkurrenzkampf im Tor stellen werde: „Der FC Bayern ist eine Leistungsgesellschaft, in der sportlich entschieden wird. Schauen wir mal, wer am Ende hinter Manuel Neuer auf der Bank sitzt.“

Ob sich Nübel der Situation stellen möchte, ist aufgrund der mangelnden Perspektive auf Spielzeit fraglich. Chancen auf mehr Spielanteile scheinen Bayerns aktuelle Nummer drei woanders zu bieten. Laut ‚Sport1‘ besteht „reichlich Interesse“ von anderen Klubs am degradierten Schlussmann.

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