Riesenwirbel um Karate-Kick | Güler-Party bei Real

von Niklas Scheifers
1 min.
Die FT-Presseschau @Maxppp

Zwei Szenen beherrschen zum Wochenstart die Fußball-Schlagzeilen in England und Spanien: Ein Tritt in Liverpool und ein besonderes Tor in Madrid.

Klopp tobt

Am gestrigen Sonntagabend kreuzten Jürgen Klopp und Pep Guardiola ein letztes Mal in der Premier League die Klingen. Mit Spannung war das Gipfeltreffen FC Liverpool gegen Manchester City erwartet worden und hielt, was es versprach. Vor allem die Skyblues konnten letztlich mit dem 1:1 an der Anfield Road zufrieden sein – auch wegen eines ganz späten Aufregers in der Nachspielzeit, der einen Elfmeter für die Reds zur Folge hätte haben können, wenn nicht müssen.

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Die reguläre Spielzeit war bereits seit gut acht Minuten abgelaufen, da traf Citys Dribbler Jeremy Doku Gegenspieler Alexis Mac Allister unglücklich mit hohem Bein im eigenen Strafraum. Schiedsrichter Michael Oliver wurde vom VAR nicht an den Bildschirm zitiert, letztlich entschied man sich gegen einen Strafstoß. Klopp war außer sich: „100 Prozent Elfmeter“, so die Worte des Liverpool-Trainers, die der ‚Express‘ für seine heutige Schlagzeile nutzt. „Er tötet ihn fast“, wählte der ‚Guardian‘ ein anderes Klopp-Zitat für sein Cover. „Klopp-Wut über Karate-Kick“, lautet die Headline des ‚Telegraph‘.

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Gülers Premiere

Noch keine 100 Pflichtspielminuten hat Arda Güler für Real Madrid in den Beinen. Aber weil Real eben Real ist, wird über den erst 19-jährigen Nebendarsteller, im Sommer von Fenerbahce nach Madrid gewechselt, trotzdem seit Monaten fleißig geschrieben – ob Verletzungsupdates, Kritiken oder auch Wechselgerüchte. Nun steht der Jungspund endlich mal auf eine Art und Weise in den Schlagzeilen, die ihm selbst am besten gefallen dürfte.

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„Güler heizt die Party an“, steht auf dem heutigen Cover der ‚as‘. Kurz vor Schluss kam der türkische Jungstar beim Stand von 3:0 gegen Celta Vigo aufs Feld und durfte sich tatsächlich noch in die Torschützenliste eintragen – zum ersten Mal überhaupt im Trikot der Königlichen. Sportlich mag dieser Treffer zum 4:0-Endstand bedeutungslos gewesen sein, Güler selbst wird wohl noch seinen Enkeln davon erzählen.

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