Schalke: Schneider zieht Bilanz

Jochen Schneider scheidet als Sportvorstand auf Schalke aus
Jochen Schneider scheidet als Sportvorstand auf Schalke aus ©Maxppp

Jochen Schneider gibt sich einen Tag nach Bekanntwerden seiner bevorstehenden Trennung von Schalke 04 selbstkritisch. So sei die Suspendierung von Vedad Ibisevic (36) nach dessen Rangelei „ein Fehler“ gewesen, räumte der scheidende Sportvorstand auf der vereinsinternen Kommunikationsplattform ‚mitGEredet‘ ein. „Auf Vedad lasse ich nichts kommen.“ Die Beziehung zwischen dem Stürmer und Ex-Trainer Manuel Baum sei dagegen „problembehaftet“ gewesen.

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Zumindest kommt Baums Entlassung S04 nicht allzu teuer zustehen, denn der Vertrag des Übungsleiters hätte sich nur im Fall des Klassenerhalts bis 2022 verlängert. Der Grundvertrag ist laut Schneider nur bis kommenden Sommer datiert, die Entschädigung fällt somit moderat aus.

Ein weniger glückliches Händchen bewies Schneider nach eigenem Bekunden bei Spielerverpflichtungen. „Ich hätte bei Transfers auch mehr auf mich selbst, als auf andere hören sollen“, resümierte der 50-Jährige. Den vergleichsweise günstigen Verkauf (elf Millionen Euro) von Breel Embolo (24) an Borussia Mönchengladbach verteidigte Schneider dagegen: „Das war der Marktwert. Der Punkt ist, dass Breel Embolo zu teuer (26,5 Millionen Euro, Anm. d. Red.) eingekauft wurde.“

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