„Vielleicht noch ein, zwei Verteidiger“: Rummenigge deutet weitere Bayern-Abgänge an

David Alaba wird den FC Bayern sicher verlassen. Fast sicher, aber noch nicht offiziell ist der Abschied von Jérôme Boateng. Und sonst? Karl-Heinz Rummenigge lädt zum Spekulieren ein.

Karl-Heinz Rummenigge in den letzten Monaten seiner Amtszeit
Karl-Heinz Rummenigge in den letzten Monaten seiner Amtszeit ©Maxppp

Bayern München wird in der kommenden Saison mit einer veränderten Innenverteidigung an den Start gehen, so viel steht fest. David Alaba (28) ist sicher weg, bei Nebenmann Jérôme Boateng (32) steht wohl nur noch die Verkündung aus. Bei diesen beiden bleibt es womöglich aber nicht, wie nun der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge andeutet.

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„Wir werden sehen“, sagt der Bayern-Boss im Gespräch mit ‚The Athletic‘, „David Alaba geht und vielleicht auch ein oder zwei weitere Verteidiger.“ Oder zwei? Also neben Alaba nicht nur Boateng? Vor allem zwei Akteure drängen sich in diesem Zusammenhang als mögliche Abgänge auf.

Süle? Sarr?

Da wäre zum einen Niklas Süle. Zwar liefen bereits Verlängerungsgespräche zwischen Spieler und Klub, doch ein Vorankommen ist bislang nicht zu erkennen. Süle wird vor allem beim FC Chelsea geschätzt – der Tuchel-Klub soll „intensiv“ um den DFB-Verteidiger buhlen. Bleibt eine Einigung mit Bayern aus, würde der 25-Jährige (Vertrag bis 2022) nur noch im kommenden Sommer eine angemessene Ablöse einbringen.

Ein weiterer Abschiedskandidat ist Rechtsverteidiger Bouna Sarr (29, Vertrag bis 2024). Dessen acht Millionen Euro Ablöse, die Bayern vergangenes Jahr an Olympique Marseille überwiesen hatte, haben sich bislang überhaupt nicht bezahlt gemacht. Sarr darf aktuell bestenfalls auf der Bank Platz nehmen und München bei einem passenden Angebot nach einer Saison wohl auch schon wieder verlassen.

Rummenigge erneuert Flick-Veto

Auf Bayerns Trainerbank wird es dagegen keine Veränderung geben, auch wenn Hansi Flick mit Sicherheit ein geeigneter Bundestrainer-Kandidat wäre. Rummenigge: „Ich würde (dem DFB, Anm. d. Red.) raten, die Lücke zu schließen und so schnell wie möglich wieder auf den richtigen Weg zu kommen, aber sie müssen ohne Hansi planen.“

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