BVB: Daran „hapert es seit Jahren“

Beim 2:3 gegen den 1. FC Köln ließ sich der BVB am gestrigen Samstag wieder einmal die Butter vom Brot nehmen. Was dann folgte, war Edin Terzics Kampf gegen die berühmten Windmühlen.

Jude Bellingham ist enttäuscht
Jude Bellingham ist enttäuscht ©Maxppp

Mit einem Erfolg gegen den 1. FC Köln hätte Borussia Dortmund an die Tabellenspitze springen können. Doch nach einer guten ersten Hälfte inklusive 1:0-Führung folgte mal wieder eine Niederlage, die vor allem an mangelhafter Widerstandsfähigkeit festzumachen war.

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„Wir haben in der ersten Halbzeit ein richtig gutes Spiel gezeigt, konnten uns sehr viele Torchancen herausspielen, haben nur 1:0 geführt, hatten aber die Möglichkeit, noch höher zu führen. Vor allen Dingen haben wir sehr wenig zugelassen, waren sehr diszipliniert und organisiert“, gab Edin Terzic im Anschluss an die Partie zu Protokoll.

Zu Beginn der zweiten Hälfte sei dann aber der fast schon obligatorische Einbruch gefolgt. „Wir sprechen es in der Halbzeitpause an, dass es extrem wichtig sein wird, wie wir in die zweite Halbzeit starten. Dann bekommen wir gefühlt nach acht Sekunden die erste Ecke, weil wir nicht sauber sind am Ball, weil wir nicht bereit sind“, monierte Terzic.

Wenn man die Zweikampfführung der Anfangsphase der zweiten Halbzeit betrachte, „dann dürfen wir uns nicht wundern, dass wir zwei Tore kassiert haben“, so der BVB-Trainer weiter.

Kampf gegen Windmühlen

Und Terzic bohrte noch weiter. Diese Niederlage gegen den FC sei eine Blaupause dessen, „woran es hapert seit Jahren, um ganz oben anklopfen zu können“. Ganz offensichtlich hat der 39-Jährige also ein strukturelles Problem innerhalb der Mannschaft respektive der Kaderzusammenstellung ausgemacht. Man werde „daran arbeiten“, ließ er noch wissen.

Doch wo will Terzic den Hebel ansetzen, damit solche Spiele eben nicht zum regelmäßigen Déjà-vu werden? Spieler wie Emre Can (28) oder auch Sommerneuzugang Salih Özcan (24) wurden unter anderem aufgrund ihrer mentalen Eigenschaften geholt. Übertragen haben sie den gewünschten Geist auf das Team bislang aber nicht. Diese Aufgabe obliegt nun Terzic, der den gordischen Knoten irgendwie zerschlagen muss.

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