Ein Jahr lang sportliche Bedeutungslosigkeit in China hat Anthony Modeste gereicht. Wie FT vergangene Woche exklusiv berichtete, hat der Mittelstürmer seinen Millionenvertrag aufgelöst – und würde wohl am liebsten wieder in Köln unterschreiben.

Laut der französischen ‚L’Équipe‘ forciert der 1. FC Köln eine Rückkehr des Angreifers. Demnach soll der Zweitligist dem 30-Jährigen einen Fünfjahresvertrag anbieten. OGC Nizza steht zwar auch in Verhandlungen mit Modeste, das Angebot aus Köln soll den Goalgetter aber deutlich mehr reizen.

Armin Veh kommentiert die französische Meldung mit einem Lächeln auf den Lippen. „Das wäre nicht schlecht, ja. Das wäre kein schlechtes Geschäft“, zitiert der ‚Kölner Stadtanzeiger‘ den Geschäftsführer.

Der Spieleretat, der bei 23 Millionen Euro liegt, lässt eine Modeste-Verpflichtung aber eigentlich nicht zu: „Ich glaube, das Geld hätten wir nicht. Wenn das stimmt, was ich gelesen habe, was er in China verdient hat: Da müsste ich ja schon die Hälfte der Mannschaft abgeben. Wenn das die Hälfte meines Gehalts wäre, würde ich das gern machen.

PreisfrageFT-Meinung: Eine Modeste-Rückkehr nach Köln ist eigentlich nicht vorstellbar. In China strich der Angreifer ohne Prämien elf Millionen Euro pro Jahr ein. Auch wenn er in Köln nur einen Bruchteil davon verdienen würde, wäre ein kolportierter Fünfjahresvertrag wirtschaftlich völlig unverantwortlich. Zumal Trainer Markus Anfang mit Simon Zoller, Serhou Guirassy, Simon Terodde und Jhon Córdoba über vier Mittelstürmer verfügt, von denen im präferierten 4-1-4-1 nur einer spielt.