Für Dennis Aogo ist auf Schalke im Sommer mit großer Wahrscheinlichkeit Schluss. Sein Vertrag läuft aus und S04 macht keinerlei Anstalten, diesen zu verlängern.

Unter Trainer Markus Weinzierl spielt der Linksfuß sportlich allenfalls noch eine Nebenrolle. Ganz anders als vergangene Saison unter André Breitenreiter, der Aogo gegenüber Weinzierl-Shootingstar Sead Kolasinac präferierte.

Kommt Aogo für Albornoz?

Deshalb versucht der Neu-Coach von Hannover 96, seinen einstigen Schützling im Sommer an die Leine zu locken. Nach Informationen der ‚Bild‘ befassen sich die Niedersachsen mit einer Verpflichtung des 30-Jährigen, der ablösefrei zu haben ist.

Denn Manager Horst Heldt, ebenfalls Ex-Schalker, muss voraussichtlich Ersatz für Miiko Albornoz finden. Aogo wäre eine kostengünstige, erfahrene und solide Lösung. Zudem wäre der Ex-Nationalspieler auch eine Option für die defensive Mittelfeld-Zentrale.

Auch Sam ein Thema?

Zudem berichtet das Boulevardblatt, dass sich Hannover mit Sidney Sam befasst, ebenfalls ehemaliger Nationalspieler. Der Rechtsaußen konnte als Leihspieler bei Darmstadt 98 wieder auf sich aufmerksam machen, wenngleich er nicht restlos zu überzeugen wusste.

Ein Verbleib am Böllenfalltor sei unrealistisch, deutete Sam zuletzt an. Auf Schalke besitzt er noch einen Vertrag bis 2018. Der ‚kicker‘ schrieb zuletzt, der 29-Jährige denke darüber nach, diesen vorzeitig aufzulösen. Das aber seien „Spekulationen“, kommentiert Sams Berateragentur gegenüber unserer Redaktion.

PlausibelFT-Meinung: Sofern Aogo Zugeständnisse bei seinem Gehalt macht, ist er ein potenzieller Transfer für 96, der Verstärkung verspricht. Dafür müssten die Roten aber erst einmal in die Bundesliga zurückkehren. Da der 30-Jährige ablösefrei zu haben ist, bestünde kaum ein Risiko. Das wiederum wäre bei Sam deutlich größer, selbst wenn Schalke ihn verschenkt. Im Erfolgsfall wäre der Ertrag beim Offensivspieler aber auch noch deutlich größer als bei Aogo.