31 Tore und acht Vorlagen in 31 Pflichtspielen – Zlatan Ibrahimovic demonstrierte in dieser Saison für Los Angeles Galaxy, dass er immer noch weiß, wo das Tor steht. Einen Titel wird er mit den Kaliforniern aber wohl nicht mehr gewinnen. Im Viertelfinale der MLS Playoffs verlor Galaxy mit 5:3 gegen den Lokalrivalen Los Angeles FC.

Es wird wahrscheinlich Ibrahimovics letzte Partie im Dress von Galaxy gewesen sein. Der Vertrag des 38-Jährigen läuft zum Jahresende aus, ein Verbleib scheint ausgeschlossen – wenngleich die Verantwortlichen in LA die Hoffnung noch nicht vollends aufgegeben haben. Im Raum steht nun eine Rückkehr nach Europa.

Italienische Vereine haben bereits angefragt und Ibrahimovic selbst sorgte jüngst für Wirbel, als er in einer Videobotschaft ein Engagement in Spanien ankündigte. Ein Werbegag, wie man mittlerweile weiß.

Perth Glory mit Anfrage

Bevor es den 116-fachen Nationalspieler nach Europa verschlägt, könnte er jedoch einen kleinen Umweg über Australien machen. Das zumindest ist der Plan von Tony Pignata, CEO des Erstligisten Perth Glory.

Wir haben eine Anfrage versendet. Wir haben gefragt, ob er interessiert ist. Das ist alles, es tut nicht weh zu fragen“, wird Pignata vom ‚West Australian‘ zitiert, „wir haben von ihm noch nichts gehört. Wir haben nur vorgefühlt. Das ist der Stand, es ist alles noch sehr früh. Wir werden sehen, was ihre Antwort ist. Wir sind voller Hoffnung, dass wir die Möglichkeit bekommen werden, uns zu treffen und zu reden.

Für diesen Fall hat der Geschäftsführer sich bereits einen Plan zurechtgelegt: „Wir würden sagen, dass er bereits überall in der Welt gespielt hat und er auf seinem Weg nach Europa nach Perth kommen soll, um hier sechs Wochen zu spielen. Das Transferfenster in Europa öffnet erst im Januar, also gäbe es die Möglichkeit, dass er vier, fünf, sechs Spiele in der A-League spielt. Er muss fit bleiben, wenn er in Europa spielen will.“ Ob Ibrahimovic dieses Argument überzeugend finden wird, bleibt abzuwarten.