Die vergangenen eineinhalb Spielzeiten waren eine Enttäuschung für den FC Arsenal. In dieser Saison nehmen die Gunners erstmals unter Arséne Wenger nicht an der Champions League teil und kurz vor Ende der Hinrunde steht nur ein siebter Tabellenplatz in der Premier League zu Buche.

Die fast logische Folge: Der Kader wird nicht mehr lange in seiner aktuellen Form zusammenbleiben. Mesut Özil, Alexis Sanchez, Oliver Giroud, Jack Wilshere und Theo Walcott könnten die Kanone bald nicht mehr auf dem Trikot tragen. Ein Umbruch zeichnet sich ab. Und laut ‚Daily Mirror‘ könnte der mit den Bundesliga-Innenverteidigern Abdou Diallo (FSV Mainz 05) und Felix Uduokhai (VfL Wolfsburg) vollzogen werden.

Fest eingeplant in Wolfsburg und Mainz

Beide Talente haben in dieser Bundesliga-Saison mächtig Eigenwerbung betrieben. Diallo ist fester Bestandteil der Mainzer Innenverteidigung, für Uduokhai gilt dasselbe in Wolfsburg. Jeder von ihnen hat schon 14 Partien als Stammspieler in einem der wichtigsten Mannschaftsteile absolviert, besticht durch eine gute Spielanlage und Durchsetzungsvermögen.

Nichtsdestotrotz scheint es zunächst zu verwundern, dass die beiden Bundesliga-Youngster überhaupt im Zusammenhang mit dem großen FC Arsenal genannt werden. Der Grund liegt wohl in der Neubesetzung der Scouting-Abteilung. Mit dem ehemaligen BVB-Chefscout Sven Mislintat hat ein ausgewiesener Bundesliga-Kenner dort das Ruder übernommen.

UnwahrscheinlichFT-Meinung: So beachtlich die Entwicklung von Diallo und Uduokhai auch sein mag, der Schritt zum FC Arsenal käme noch ein gutes Stück zu früh. Beiden würden mindestens ein, zwei weitere Jahre in Mainz beziehungsweise Wolfsburg gut tun. Abgesehen davon erscheint es fraglich, dass die Gunners den Mut aufbringen, ihre Innenverteidigung derart zu verjüngen.