Salomon Kalou kommt bei Hertha BSC in der aktuellen Saison noch nicht richtig zum Zug. Bislang stehen für den 34-Jährigen lediglich 165 Pflichtspielminuten zu Buche. Durch die Neuzugänge Dodi Lukebakio und Marius Wolf ist Kalou im Angriff nur noch die vierte Wahl. Für den Ivorer eine ungewohnte Situation, mit der er nicht zufrieden ist.

Ich hoffe, ich kann bei Hertha noch ein paar Spiele machen. Aber im Fußball gibt es für nichts eine Garantie. Ich will die letzten Jahre im Fußball voll genießen. Dafür muss ich aber spielen“, so Kalou gegenüber der ‚Bild‘, wenn es die Möglichkeit hier nicht gibt, gibt es sie vielleicht woanders. Für mich kommt es nicht in Frage, dauerhaft auf der Bank zu sitzen

Der Routinier gibt die Hoffnung jedoch nicht auf, dass sich die Situation für ihn noch ändert: „Das ist Fußball. Ich muss auf den richtigen Moment warten und dann zeigen, dass ich das Potential habe, der Mannschaft zu helfen. Aber helfen kann ich nur, wenn ich auf dem Platz stehe. Ich habe keine Angst vor dem Konkurrenzkampf und nehme ihn auch an.“

Kalous Vertrag in Berlin läuft im kommenden Sommer aus. Laut Covic wird Kalou „noch seine Zeiten bekommen“. Es bleibt die Frage, ob das dem Routinier ausreicht. Sollte sich an der aktuellen Situation nicht großartig etwas ändern, könnte er die Hertha bereits zum Winter verlassen. Kalou war im Sommer 2014 für 1,8 Millionen Euro vom OSC Lille nach Berlin gewechselt.