Abdelhamid Sabiri von Huddersfield Town hat das Interesse zweier Bundesligisten geweckt. Wie der ‚kicker‘ berichtet, haben sich Werder Bremen und Eintracht Frankfurt beim Tabellenletzten der Premier League nach dem 22-jährigen Ex-Nürnberger erkundigt. Und der Mittelfeldspieler ist einer Rückkehr nach Deutschland alles andere als abgeneigt. „Die Bundesliga ist mein Ziel“, lässt er verlauten.

Trotz einer schwierigen Zeit in Huddersfield, wo Sabiri in dieser Saison auch auf Grund eines Schlüsselbeinbruchs nur zwei Teileinsätze vorweisen kann, überzeugte der Rechtsfuß auch den deutschen U21-Nationaltrainer Stefan Kuntz von seinen Qualitäten. Fünf Partien absolvierte der Youngster für die DFB-Auswahl, legte gleich in seinem ersten Spiel das Tor zum 2:0-Endstand gegen Irland auf und traf in seinem zweiten Einsatz beim 3:0 gegen die Niederlande zum zwischenzeitlichen 2:0.

Sabiri ist ein „flexibler Spieler

Er kann als Achter oder vom Flügel aus spielen. Er hat eine sehr gute Präsenz auf dem Platz, ist kopfball- und zweikampfstark, hat mit seinem rechten Fuß einen sehr guten Pass und Schuss und kann torgefährlich werden“, beschreibt Kuntz Sabiris Fähigkeiten. Der Spieler sieht sich zudem auch in der Spielmacherposition auf der Zehn gut aufgehoben. Alles in allem sei er „flexibel“, sagt er.

Sabiri war 2017 vom 1. FC Nürnberg nach Huddersfield gewechselt. Sein Abgang verlief nicht geräuschlos, der damals 20-Jährige galt als schwieriger Charakter. Kuntz widerspricht: „Charakterlich top, einwandfrei“ sei sein Schützling vielmehr. „Ich traue Hamid durchaus zu, Bundesliga zu spielen.“ Auch Huddersfielsds Ex-Sportdirektor Olaf Rebbe betont: „Er ist ein guter Junge, der an sich arbeitet und sich weiterentwickeln will.“ Beste Vorraussetzungen für einen gelungenen Neustart in der Bundesliga.