Hans-Joachim Watzke hat Stellung zur Personalie Raphaël Guerreiro bezogen. Im Gespräch mit den ‚Ruhr Nachrichten‘ sagte der BVB-Boss am gestrigen Dienstagabend: „Wir würden gerne mit Rapha verlängern, das ist kein Geheimnis, aber es gehören immer mehrere Parteien dazu.“ Der Vertrag des Portugiesen ist nur noch bis zum kommenden Sommer datiert.

Watzke setzte Guerreiro eine Frist von zwei Wochen, um sich zu entscheiden. Am 2. September schließt das Transferfenster. Sollte Guerreiro eine Verlängerung weiterhin ablehnen, stünde also der Verkauf als Konsequenz. Sofern es akzeptable Angebote gibt. Laut Watzke sei man dem Verein schließlich „eine gewisse kaufmännische Solidität schuldig“.

„Mehr Zeit“ für Götze

Im Fall Mario Götze hat man beim BVB dagegen mehr Geduld. Auch der Weltmeister von 2014 ist nur noch bis 2020 gebunden, bekommt aber noch „mehr Zeit“ zu entscheiden, ob er bleiben möchte. Ein Fall, zwei Fristen. Für Götze gehe es darum, herauszufinden, „wie sein sportlicher Wert in der neuen Saison ist und wie viele Spielanteile er bekommt“, so Watzke.

Derweil ist der 60-Jährige mit dem Kader des BVB hochzufrieden. Watzke unterstrich: „Wir haben keine Nachwuchsspieler verpflichtet, sondern mehr oder weniger nur Nationalspieler. Ich glaube, dass alle mit unserer Zielvorgabe umgehen können, aber sie müssen es jetzt beweisen.“ In der am Wochenende beginnenden neuen Saison will der BVB Meister werden.