Eine verlässliche Prognose abzugeben, ob Pierre-Emerick Aubameyang auch in der kommenden Saison noch für Borussia Dortmund auf Torejagd gehen wird, ist kaum möglich. Die Zukunft des Gabuners hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Grundvoraussetzung ist die Qualifikation für die Champions League. Alles weitere bleibt eine Frage der Angebote – sowohl aus Sicht des Spielers als auch insbesondere mit Blick auf die Ablöse.

Klar ist: Beim BVB bereitet man sich akribisch auf alle möglichen Szenarien vor. Und dazu gehört eben auch, die Augen nach potenziellen Nachfolgern offenzuhalten. Einen Kandidaten bringt die ‚Bild‘ nun ins Spiel: Moussa Marega, der momentan für den portugiesischen Erstligisten Vitória Guimarães auf Torejagd geht. Marega ist noch bis 2018 vom FC Porto ausgeliehen und hat in der laufenden Spielzeit in 17 Ligaspielen stolze zwölfmal getroffen.

Eine Aubameyang-Kopie

Ähnlich wie Aubameyang war Marega über lange Phasen seiner Karriere kein reiner Mittelstürmer. Auch in der aktuellen Spielzeit kam er mitunter auf dem Flügel oder als Hängende Spitze zum Einsatz. Ins Auge stechen dabei vor allem sein enormes Tempo, seine Abschlussstärke und die körperliche Präsenz. Mit dem Rücken zum Tor hat er – ähnlich wie der BVB-Star – allerdings noch Steigerungspotenzial.

Bis 2020 ist Marega an Porto gebunden, für festgeschriebene 40 Millionen Euro darf er wechseln. In Frage käme eine Verpflichtung also nur dann, wenn Aubameyang wirklich gehen sollte.

Dabei gilt Marega trotz seiner 25 Jahre noch als echter Newcomer. Erst 2015 fasste er wirklich Fuß im europäischen Profifußball. Zuvor kickte der in Frankreich geborene Malier unter anderem für Drittligist SC Amiens im französischen Norden. Anschließend stand er ein halbes Jahr in Tunesien bei Esperance Tunis unter Vertrag, kam aber mangels Spielberechtigung nicht zum Einsatz.

ScoutingFT-Meinung: Der BVB hält sich für alle Eventualitäten bereit. Und weil zu diesen auch ein Aubameyang-Abschied zählt, ist Marega eine fast schon logische Personalie. Bislang ist nichts konkret, das könnte sich aber in einigen Wochen durchaus ändern.