Heute: FSV Mainz 05

Die wohl wichtigste Personalie zuerst: Mohamed Zidan wird den Mainzern mit großer Sicherheit auch über die Saison hinaus treu bleiben. „Nun bleibe ich hier, jetzt gehe ich nie mehr weg“, versprach der Stürmer bereits bei seiner Vorstellung. Bei den Rheinhessen fühlt der 30-Jährige sich wohl, das schlägt sich auch in seiner Torquote nieder: In allen vier Einsätzen nach seiner Verpflichtung im Winter markierte der Ägypter einen Treffer. Es wäre aus Sicht der Mainzer fahrlässig, die Option auf eine Verlängerung des Vertrags um zwei Jahre nicht zu ziehen.

Der ausgeliehene Mittelstürmer Mario Gavranović wird im Sommer wohl wieder zu Schalke 04 zurückkehren. Der 22-Jährige bestritt bisher nur vier Bundesligapartien über insgesamt knapp 120 Minuten und setzte kaum Akzente. Zwar hält Mainz eine Kaufoption auf den Nationalspieler, hat in den letzten beiden Transferperioden aber in der Offensive massiv aufgerüstet. Mit Zidan, Eric Maxim Choupo-Moting, Athony Ujah, Ádám Szalai, Sami Allagui und Deniz Yilmaz ist gerade das Sturmzentrum gut bestückt.

Seit dem elften Spieltag muss sich Torwart Heinz Müller hinter Konkurrent Christian Wetklo anstellen. Abgesehen von einem Einsatz zur Güte bei der DFB-Pokal-Niederlage gegen Holstein Kiel wurde der 33-Jährige nicht mehr berücksichtigt. Da sich dies wohl auch nicht ändern wird und eine Klausel, die seinen Kontrakt nach 25 Pflichtspielen automatisch verlängert hätte, nicht greift, kündigte der Routinier im ‚kicker‘ seinen Abschied an: „Ich glaube nicht, dass ich in der neuen Saison noch zuschauen werde.“ Zwei Bundesligaklubs sollen ihr Interesse angemeldet haben.

Innenverteidiger Bo Svensson laboriert seit Mitte Dezember an einem Kreuzbandriss, doch im Gegensatz zu Teamkollege Müller kann sich der 32-jährige Däne wohl auf ein neues Arbeitspapier freuen. „Bo darf sich darauf verlassen, dass wir ihn in einer so schweren Situation nicht hängen lassen“, machte Manager Christian Heidel seinem Routinier ebenfalls im ‚kicker‘ Hoffnung.

Wie die Mainzer Verantwortlichen um Trainer Thomas Tuchel und Manager Christian Heidel im Fall von Radoslav Zabavník verfahren, ist noch unklar. Der Slowake trug sich in der Winterpause mit Wechselgedanken, dem wurde aber der Riegel vorgeschoben. Der Außenverteidiger hat Malik Fathi seit dem 19. Spieltag – zuvor wurde er diese Saison nicht einmal eingesetzt – auf der linken Abwehrseite verdrängt und trug mit soliden Leistungen dazu bei, dass seither kein Spiel mehr verloren ging. Daher ist ein Verbleib durchaus denkbar.

Nicht so bei Eugen Gopko. Das Defensivtalent schnürte seine Fußballschuhe in der laufenden Saison lediglich in der Regionalliga. „Bei Eugen muss man sagen, dass es bislang nicht gereicht hat“, sagte Heidel in der ‚Allgemeinen Zeitung‘. Der 21-Jährige wird seinen Klub wohl verlassen.



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