Michaël Cuisance bereitet den Verantwortlichen bei Borussia Mönchengladbach Kopfzerbrechen. „Es ist ein Thema, das uns belastet“, zitiert der ‚kicker‘ Max Eberl. Gladbachs Sportdirektor erläutert: „Wir haben viele Gespräche mit ihm und seinem Management geführt. Jetzt muss man abwarten, was noch passiert

Kürzlich berichtete die ‚Bild‘, der FC Bayern habe Interesse am 19-jährigen Mittelfeldspieler. Cuisance selbst hatte vor geraumer Zeit betont: „Man muss sehen, was in dieser Periode passiert. Meine Situation ist klar: Ich möchte spielen.“ Das wäre in München kaum wahrscheinlicher als in Gladbach. Womöglich denkt man bei den Bayern über eine direkte Weiterleihe nach.

Ein Abschied von der Borussia jedenfalls scheint alles andere als ausgeschlossen. Eberl: „Wenn ich davon spreche, man müsse schauen, wohin die Reise geht, dann bedeutet es, dass alle Türen offen sind. Man will einen Kader mit super Spielern, man will aber auch einen Kader, in dem alles passt und funktioniert. Es ist unsere Aufgabe, das zu bewerkstelligen, deshalb: Alles ist möglich.“

Abnehmer für Lang gesucht

Gehen könnte auch Michael Lang. Eberl verrät: „Für Michael Lang gibt es Anfragen.“ Kürzlich wurde dem FC Augsburg und dem Hamburger SV Interesse am Schweizer Rechtsverteidiger nachgesagt. „Ich bin auf dem Markt, das ist bekannt und wurde kommuniziert“, äußerte sich Lang bereits vor einer Woche, „auf der einen Seite würde ich schon gerne bleiben. Allerdings weiß ich auch, dass es zurzeit mit der Perspektive nicht gerade toll aussieht.“

Weitere Zugänge nicht ausgeschlossen

Dass man am Niederrhein noch einmal nachlegt, sollte das Duo den Klub verlassen, ist laut Eberl nicht in Stein gemeißelt: „Zwingend notwendig wäre es nicht, dass noch ein neuer Spieler kommt. Wir haben einen Kader, mit dem wir erreichen können, was wir uns vorstellen.“

Fünf Neuzugänge haben die Fohlenelf in diesem Sommer verstärkt: Ersatzkeeper Max Grün, Rechtsverteidiger Stefan Lainer, Linksverteidiger Ramy Bensebaini sowie die beiden Stürmer Breel Embolo und Marcus Thuram setzten ihre Unterschrift.

Eberl lässt die Tür für weitere Zugänge ein Stück weit offen: „Wenn uns ein Spieler verlässt, überlegt man automatisch: Könnte man noch was machen, muss man noch was machen – oder gehen die Gedanken in Richtung Winter oder nächsten Sommer.“