Im Poker um Luka Jovic ist offenbar doch noch nicht alles klar. Laut einem Bericht der ‚Bild‘ feilschen Eintracht Frankfurt und Real Madrid nach wie vor um die Ablösesumme für den serbischen Stürmer. Die Tageszeitung bezieht sich dabei auf eine Quelle aus dem Klubumfeld der Königlichen.

Demnach wollen diese maximal 50 Millionen Euro für Jovic auf den Tisch legen. Die SGE fordere jedoch zwischen 60 und 70 Millionen. Unklar ist auch, welche Rolle Mariano Díaz im Transferpoker einnimmt. Spanische Medien hatten zuletzt berichtet, dass Frankfurt den Real-Stürmer gerne im Gegenzug an den Main holen möchte. Die ‚Bild‘ schreibt nun, dass die Madrilenen den 25-Jährigen „gerne im 50-Mio-Paket verrechnen und nicht oben drauf legen“ wollen.

Die spanische ‚as‘ sorgte am gestrigen Mittwoch für Aufsehen, nachdem sie berichtet hatte, dass der Jovic-Transfer bereits fix sei und der Wechsel des 21-Jährigen in der kommenden Woche öffentlich bekanntgemacht werde. Mit einem Tag Verspätung berichtet heute auch ‚Sky‘ unter Berufung auf eigene Quelle vom feststehenden Transfer. Demnach habe Jovic bereits einen Fünfjahresvertrag unterschrieben. Die ‚Bild‘ hält dagegen.

Fast fixFT-Meinung: Im Fall Jovic widersprechen sich die Quellen. Allerdings schreibt auch die ‚Bild‘, dass der Serbe am Samstag wohl letztmalig für die Eintracht auf dem Platz stehen wird. Eine Einigung ist also in Sicht – wenn sie nicht schon da ist. Fraglich ist nach wie vor, welche Rolle Díaz spielt.