Klaus Allofs macht kein Geheimnis daraus, dass André Schürrle unbedingt zu Borussia Dortmund wechseln möchte. „Es gibt im Moment nur diesen Wunsch und der ist einseitig“, so der jüngste Kommentar des Managers vom VfL Wolfsburg. Nach Informationen der ‚Bild‘ fehlt aber nicht mehr viel, dass aus dem Wunsch auch Realität wird. Das ausgesprochene Wechselverbot dient demnach nur dem Zweck, den Preis in die Höhe zu treiben.

Intern haben sich Allofs und Trainer Dieter Hecking stattdessen geeinigt, Schürrle ziehen zu lassen. Mit Borussia Dortmund muss nur noch ein gemeinsamer Ablösenenner gefunden werden. Das aktuelle Gebot der ‚Schwarz-Gelben‘ liegt bei 25 Millionen Euro. Die ‚Wölfe‘ wollen fünf bis sieben Millionen mehr und damit ungefähr die Summe, die man vor eineinhalb Jahren an den FC Chelsea überwies.

Dem Boulevard-Blatt zufolge befinden sich die Gespräche auf der Zielgeraden. Bessert der BVB nach, könnte der Transfer noch in dieser Woche unter Dach und Fach gebracht werden. Schürrle würde nach seinem Urlaub dann direkt in Dortmund ins Training einsteigen.

FT-Meinung: Beim Wechsel des 25-Jährigen geht es nur noch ums Geld. Allzu weit sind die beiden Klubs nicht mehr auseinander und so ist die Perfektmeldung absehbar. Der BVB und allen voran Thomas Tuchel geht mit der Verpflichtung hohes Risiko. Denn wenn Schürrle seine Leistungen im Signal Iduna Park nicht stark verbessert, wird sich der Coach fragen lassen müssen, warum er diesen teuren Transfer unter allen Umständen durchdrücken wollte.