Wenn der FC Bayern München auf Borussia Dortmund trifft, ist stets ein gewisses Maß an Brisanz im Spiel. Die Rivalität der beiden Bundesligagrößen ist nicht nur auf dem Platz spürbar. Auch auf dem Transfermarkt liefern sie sich seit Jahren heiße Duelle, aus denen in der Vergangenheit jedoch meist der Rekordmeister als Sieger hervorging. Die Transfers von Robert Lewandowksi und Mario Götze zum Rekordmeister belegen dies.

Die kommende Transferperiode droht wieder vom Kampf der beiden Traditionsklubs geprägt zu werden. Zum einen ist da Mats Hummels, der öffentlich mit einem Wechsel liebäugelt und zu seinem bayrischen Jugendverein zurückkehren könnte. Hummels könnte die klaffende Lücke in der Innenverteidigung der Münchner schließen. Medhi Benatia wird als Wechselkandidat gehandelt und auch Serdar Tasci wird trotz jüngstem Lob von Pep Guardiola die Bayern wohl verlassen.

Einen weiteren Verteidiger haben die Bayern deshalb bereits auf der Liste: Konstantinos Manolas von der AS Rom. Laut der ‚Gazzetta dello Sport‘ könnte jedoch ausgerechnet der BVB den ewigen Konkurrenten im Rennen um den griechischen Nationalspieler ausstechen. Denn auch die Dortmunder werden vom Sportblatt neben dem FC Arsenal, dem FC Chelsea und Manchester United als Interessent genannt.

Abgang im Sommer?

Der 24-Jährige spielt seit 2014 für die Roma und hat sich in dieser Saison als Abwehrchef unter Trainer Luciano Spalletti etabliert. Auch wenn Spalletti klargestellt hat, dass er Manolas nicht verkaufen möchte, gilt das Verhältnis der beiden als angespannt. Dass der Verteidiger im Sommer den Verein verlassen möchte, ist deshalb durchaus möglich.

Dennoch müssten die interessierten Vereine tief in die Tasche greifen, um Manolas zu verpflichten: Der Grieche ist noch bis 2019 an die Römer gebunden. Spätestens nach einem möglichen Hummels-Verkauf hätte der BVB aber genügend Geld, um Manolas zu verpflichten. Auch die Bayern haben in der Vergangenheit bewiesen, dass sie bereit sind, viel Geld für Verteidiger auszugeben. Sportlich gesehen hätte Manolas sicherlich die Qualität, um beiden Bundesligisten zu helfen. Für den BVB wäre es ein wichtiges Zeichen, die Bayern auf dem Transfermarkt schlagen zu können.