Es kein Geheimnis: Der FC Liverpool hat ein Auge auf Christian Pulisic geworfen. Und mit Blick auf den aus Jugendtagen stammenden Vertrag stehen die Chancen gar nicht schlecht, dass die Reds mit einem finanziell besser dotierten Angebot das Interesse des 18-Jährigen wecken könnten. Im Gegenzug versucht Borussia Dortmund, das 2019 auslaufende Arbeitspapier zu deutlich verbesserten Konditionen auszudehnen. „Aufgrund seiner Entwicklung ist der Klub jederzeit bereit, über eine Verlängerung zu sprechen“, stellte Michael Zorc unlängst klar.

Doch es nicht ausgeschlossen, dass auf den BVB zunächst einmal ein konkretes Angebot für Pulisic zukommt. Wie die ‚Daily Mail‘ berichtet, denkt Jürgen Klopp darüber nach, sein Glück bei dem Youngster schon im Januar zu versuchen. Im Raum steht demzufolge eine Offerte über stolze 29 Millionen Euro. Hintergrund ist die angespannte Personallage an der Anfield Road:

Der bislang zu überragende Spielgestalter Philippe Coutinho fällt mit einer Knöchelverletzung mindestens sechs Wochen aus und wird einige Zeit benötigen, um wieder zu seiner Bestform zu finden. Neben dem Brasilianer fehlt zu Beginn des kommenden Jahres auch der Senegalese Sadio Mané, der seine Farben beim Afrika Cup vertreten wird. Hinzu kommt, dass die Rückkehr des langzeitverletzten Danny Ings noch nicht abzusehen ist.

FT-Meinung: Den Bedarf des FC Liverpool in allen Ehren – es wäre doch eine große Überraschung, wenn sich die BVB-Bosse in dieser Angelegenheit gesprächsbereit zeigen würden. Pulisic spielt im aktuellen Kader, vor allem aber in Sachen Zukunftsplanung eine Hauptrolle bei den Schwarz-Gelben. Seine akuten Personalsorgen muss Klopp anderweitig bekämpfen.