Schon jetzt gilt er als kommender Superstar der Branche. Mit zarten 18 Jahren spielte Jadon Sancho eine herausragende Hinrunde für Borussia Dortmund – doch die Art und Weise, wie der Youngster den Hype um seine Person aufnimmt, zeugt von erstaunlicher Reife.

Ich bin kein Star. Ich fange gerade erst an“, schätzt der begehrte Teenager gegenüber der ‚Daily Mail‘ seine Situation realistisch ein. Gleichzeitig lesen sich seine Worte wie eine Drohung an die Fußballwelt: Er kann noch und will noch besser werden.

„Warum nicht Deutschland?“

Eine wichtige Rolle auf diesem Weg spielt auch die Entscheidung pro Deutschland. „Warum nicht Deutschland?“, sagte sich Sancho vor einem Jahr als Junioren-Kicker von Manchester City, „jetzt schaue ich, was passiert.

Keine große Sache“ sei ein Wechsel in ein fremdes Land gewesen, schließlich hatte der Flügelflitzer schon vorher das Fußball-Nomadentum kennengelernt, als es ihn aus dem Londoner Stadtteil Kennington nach Manchester zog.

Hudson-Odoi: „Er ist der Nächste“

Dennoch räumt Sancho ein, dass Deutschland noch einmal eine andere Hausnummer ist. „Nach Deutschland zu kommen ist nicht einfach“, sagt er, „die Leute denken vielleicht, dass es einfach ist, weil es mir so gut geht. Aber so ist es nicht.

Gleiches wird vermutlich auch bald Callum Hudson-Odoi kennenlernen, den Sancho aus den englischen Junioren-Nationalmannschaften kennt. Das Juwel des FC Chelsea wird vom FC Bayern München umworben, viel soll nicht mehr für einen Transfer fehlen. „Er ist der Nächste, würde ich sagen“, glaubt auch Sancho an einen Wechsel seines Kumpels. Er habe ihm schon gesagt, „dass die Bundesliga eine tolle Liga ist.